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alaska/Flexible
alaska/Flexible ist ein Modul, der Komponenten zur Berücksichtigung elastischer massebehafteter
Körper in allgemeinen alaska-Mehrkörpermodellen beinhaltet. Es umfasst neben entsprechenden Modellelementen sowie
erweiterten Möglichkeiten der Systemanalyse auch ein entsprechendes Präprozessing zur Generierung der Modelle für
elastische Körper. Dazu bietet alaska/Flexible einen separaten Präprozessor für flexible Strukturen aus
Balkenelementen. Flexible Körper können aber auch in Form modaler Beschreibungen importiert werden, die mit FE-Programmen
generiert wurden. In beiden Fällen werden automatisch vollständige, direkt einsetzbare Simulationsmodelle
generiert. Diese können problemlos in bestehende Modelle integriert werden und dort bislang als
starr angenommene Modellkomponenten ersetzen.
Die zwei Verfahren zur automatischen Generierung von Beschreibungen der mechanischen Eigenschaften
flexibler Systemkomponenten sind wie folgt charakterisiert:
Präprozessor auf der Grundlage von Balkenstrukturen
- Verwendung von Timoshenko-Balkenelementen
- Beschreibung der Balken durch Material- und Querschnittskennwerte
- Verarbeitung branchenspezifischer Modellbeschreibungen (für Rotorblätter von Windkraftanlagen)
- Möglichkeit der Masse- und Steifigkeitsskalierung
- Angabe der Anzahl der zu berücksichtigenden Moden
- Vorgabe von Randbedingungen und modaler Dämpfung
- Berücksichtigung der geometrischen Versteifung von Balkenstrukturen (z.B. für Rotorblätter)
Import von Modellen aus Standard-FEM-Codes
- Ausgangspunkt ist gültiges FE-Modell (ANSYS)
- Angabe der zu berücksichtigenden Anzahl von Moden
- Reduktion auf Interface-Knoten nach der Craig-Bampton-Methode
- direkte Verwendung importierter Modelle in bestehenden MKS-Simulationsmodellen
- Generierung einer grafischen Darstellung
- Interaktion zwischen FE-Modellen und MKS-Modell über Interface-Knoten, z.B. zur Definition von Gelenken, zum Einprägen von Kräften usw.
- Berechnung und grafische Darstellung der Spannungsverteilung
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