Sportpädagogik/-didaktik






 

Aktuelle Informationen


Dreifacher Schneespaß in den Winterferien

Winterolympiade, Eskimos und Schneetaufe: Kindersportschule Chemnitz bietet am 19., 22. und 24. Februar 2011 Wintercamps für drei- bis neunjährige Kinder an - Anmeldeschluss: 7. Februar

Wie in jedem Jahr finden in den Winterferien in und außerhalb der Adelsberger KiSS-Sporthalle Wintercamps der Kinderportschule Chemnitz statt, die von Sportstudenten der TU Chemnitz betreut werden. Für drei- bis neunjährige Kinder haben die Organisatoren erstmals drei Camps konzipiert, die sich inhaltlich etwas voneinander unterscheiden.

Am 19. Februar 2011 dreht sich alles um Eskimos. Auf einer Reise in Richtung Nordpol erwarten die Kinder eine Menge spannender Bewegungsgeschichten und Sportspiele zum Leben der Eskimos. Am Abend stärken sich die jungen Sportler mit Fleischspießen und Stockbrot am Lagerfeuer. Eine richtige Winterolympiade erleben die Kinder, die am Camp am 22. Februar teilnehmen. Skilauf, Rodeln, Biathlon und jede Menge weiterer Sportspiele stehen auf dem Plan. Je nach Schneevorräten erwartet die Kids ein bewegungsreiches Programm. Der Wintertag endet nach einer Fackelwanderung und spektakulärer Siegerehrung am Suppentopf. Beim Wintercamp Nr. 3 am 24. Februar stehen "Eisbär, Pinguin & Co" im Mittelpunkt. Winterliche Tiergeschichten und sportliche Aktivitäten mit und ohne Schnee wechseln sich ab. Zum Abschluss gibt es eine lustige Kinderdisko mit Schneetaufe und einem Eisbärenschmaus.

Die Kosten liegen pro Camp bei 15 Euro für KiSS-Mitglieder und 25 Euro für Nicht-Mitglieder. Chemnitz-Pass-Inhaber erhalten fünf Euro Ermäßigung. Inklusive sind Getränke, Pausenverpflegung, Mittag- und Abendessen sowie ein Andenken. Die Anreise in Adelsberg erfolgt bis 9 Uhr. Alle Wintercamps enden gegen 18 Uhr. Die Kinder sollten warme Wintersachen sowie Sportkleidung für die Halle mitbringen und - falls vorhanden - einen Schlitten. Eine Onlinebuchung der Wintercamps ist bis 7. Februar über die Homepage der Kindersportschule http://www.kiss-chemnitz.de möglich. Kinder können auch für mehrere Wintercamps angemeldet werden. An jedem der drei Camps können maximal 23 Kinder teilnehmen.

Weitere Informationen erteilt Katrin Adler, E-Mail adler@kiss-chemnitz.de, Telefon 0162-7727832.


Ski- und Snowboard-Kurse - auch für Uni-Kids

Familiengerechte Hochschule: Die Kindersportschule Chemnitz bietet vom 4. bis 6. März 2011 spezielle Kurse in Oberwiesenthal an

Die von der Technischen Universität wissenschaftlich betreute Kindersportschule Chemnitz hat für wintersportbegeisterte Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren am ersten Märzwochenende ein spezielles Angebot konzipiert. Gemeinsam mit der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal werden in Deutschlands höchstgelegener Stadt vom 4. bis 6. März 2011 Ski- und Snowboard-Kurse durchgeführt. Für die Snowboard-Kurse können Kinder im Alter ab zehn Jahre angemeldet werden. Soweit es die Schneelage unterhalb des Fichtelbergs zulässt, finden die Kurse an allen drei Tagen nachmittags von 14 bis 16 Uhr und am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr in Oberwiesenthal statt. Wer nicht am Freitag teilnehmen kann, sollte dies bei der Anmeldung angeben. Die Kurse werden von Sportstudenten der TU Chemnitz unterstützt.

Die Kosten liegen bei 59 Euro inklusive Materialausleihe für alle drei Tage. Zuzüglich fallen - je nach skifahrerischem Können - Liftkartenkosten von acht Euro pro Tag an. Alle Teilnehmer erhalten ein Abschlusszertifikat. Ein Mittagessen kann in unmittelbarer Nähe des Skigeländes für vier Euro pro Kind und Tag eingenommen werden. "Die Anreise muss selbstorganisiert über die Eltern der Kids erfolgen. Gegebenenfalls können wir einige wenige Plätze im Pkw der KiSS-Kursleiter zur Verfügung stellen", sagt Katrin Adler, Leiterin der Kindersportschule Chemnitz. Eine Anmeldung für die Kurse ist bis zum 27. Januar 2011 per E-Mail an adler@kiss-chemnitz.de oder über das KiSS-Telefon 0162-7727832 möglich.

"Mit diesem neuen Angebot unterstützen die Studierenden der Sportwissenschaften und die Kindersportschule Chemnitz erneut das Bemühen der Universität, ihren Ruf als familiengerechte Hochschule auszubauen", sagt TU-Pressesprecher Mario Steinebach.


Wo Kinder weiterhin viel Spaß am Sport haben können

Ostdeutschlands einzige Kindersportschule in Chemnitz erhält am 12. November 2010 das Prädikat "Anerkannte KiSS" - 850 Kinder nutzten seit 2005 die KiSS-Angebote

Die wissenschaftlich von der Technischen Universität Chemnitz betreute Kindersportschule Chemnitz (KiSS) hat eine wichtige Prüfung bestanden, denn sie darf sich künftig als "anerkannte Kindersportschule" bezeichnen. Bevor dieses begehrte Prädikat für die Dauer von vier Jahren vergeben wurde, musste KiSS-Leiterin Katrin Adler einen umfangreichen Prüfungskatalog des Landessportverbandes Baden-Württemberg ausfüllen und eine Vor-Ort-Prüfung bestehen. "So wurde die Qualifikation der KiSS-Leitung und der KiSS-Kursleiter überprüft, die dank unserer Nähe zum Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz die geringste Hürde darstellte", sagt Adler. Auch der Personalschlüssel, das Finanzierungskonzept, die Geräteausstattung und die räumlichen Bedingungen wurden beleuchtet. "Ganz wichtig war natürlich das Konzept - insbesondere die Angebots- und Unterrichtsstruktur der Kindersportschule", berichtet die KiSS-Leiterin.

Insgesamt gibt es in Deutschland bereits etwa 100 Kindersportschulen, jedoch nur eine in Ostdeutschland - nämlich die in Chemnitz. "2005 sind wir hier an den Start gegangen, weil deutschlandweit die Fitness von Kindern einen beunruhigenden Trend aufwies. Da wollten wir gemeinsam mit der TU Chemnitz und der Sportgemeinschaft Adelsberg zumindest in unserer Region mit Bewegungsprogramme für Kinder gegensteuern", blickt Adler zurück. Ziel war und ist es, den Kindern zwischen eineinhalb und elf Jahren Spaß an Bewegung, Spiel und Sport zu vermitteln, ihre motorischen Fähigkeiten zu fördern und sie mit verschiedenen traditionellen und Trendsportarten vertraut zu machen. "Fünf Jahre später - oder anders formuliert: mehr als 9.000 Kindersportstunden später - haben bereits etwa 850 Kinder aus der Chemnitzer Region die KiSS-Angebote genutzt", freut sich Adler. Etwa 450 Kinder haben die KiSS unterdessen verlassen - die meisten davon altersbedingt. 85 Prozent von ihnen treiben laut einer Studie der TU Chemnitz weiterhin Sport in einer von 17 verschiedenen Sportarten, die in mehr als 30 Vereinen in Chemnitz und Umgebung angeboten werden.

Für die Kinder von Studenten der TU Chemnitz - aber auch für andere sozial benachteiligte Jungen und Mädchen - bietet die KiSS ein besonderes Angebot, das auch bei der Begutachtung der KiSS positiv bewertet wurde: "Dank der finanziellen Unterstützung der PSD Bank in Chemnitz können wir eine Ermäßigung unserer Teilnahmegebühren anbieten", sagt Adler. Aus Sicht von TU-Pressesprecher Mario Steinebach leisten derartige Angebote für Studentenkinder und die enge Symbiose zwischen Universität und Kindersportschule auch einen wichtigen Beitrag für das Bemühen der TU Chemnitz, als familiengerechte Hochschule wahrgenommen zu werden.

Die Prädikatsübergabe "Anerkannte Kindersportschule" wird am 12. November 2010 gebührend mit Lampionumzug und Lagerfeuer gefeiert. "Bei der anschließenden KiSS-Party wollen wir uns bei allen Partnern und bei unserem Übungsleiterteam - darunter viele Sportstudenten der TU Chemnitz - recht herzlich bedanken", sagt Adler und ergänzt: "Ich bin mir sicher, dass in unsere KiSS auch weiterhin ganz viele Kinder mächtig viel Spaß am Sport haben werden."

Homepage der Kindersportschule Chemnitz: http://www.kiss-chemnitz.de

Weitere Informationen erteilt Katrin Adler, Telefon 0162 7727832, E-Mail adler@kiss-chemnitz.de.


Fußball rangiert bei den Kids auf Platz 1

TU-Studie belegt, dass in der Kindersportschule Chemnitz 85 Prozent der Teilnehmer ihre Lieblingssportart finden und diese später weiter betreiben

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Mitmachen lohnt sich: Die Kindersportschule Chemnitz führt schon die Jüngsten an Sportangebote heran.
Foto: Wolfgang Thieme

Die TU-Studentin Franziska Reinhardt analysierte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit das Sportengagement von Kindern, die an den Sportangeboten der Kindersportschule Chemnitz (KiSS) teilgenommen haben. In der Studie "KiSS - und was dann?" wurde darüber hinaus die Zufriedenheit und Wirksamkeit der KiSS-Angebote untersucht. Infolge einer Elternbefragung kann Reinhardt resümieren, dass rund 85 Prozent der Kinder nach der Partizipation am Kindersportprogramm der KiSS weiterhin Sport treiben. Rund 40 Prozent von ihnen nutzen wöchentlich sogar zwei oder drei Angebote, um sportlich aktiv zu sein. "Ein Großteil der befragten Eltern ist der Meinung, dass sich die KiSS-Teilnahme sehr positiv auf das Erleben von Spaß und Freude an Bewegung und Sport ihres Kindes ausgewirkt hat", erklärt Reinhardt, die von Prof. Dr. Albrecht Hummel, Inhaber der Professur Sportpädagogik/-didaktik, betreut wurde.

Die Vermittlung von Freude am Sport ist eines der wichtigsten Ziele der KiSS Chemnitz, die im Sommer 2005 als erste Kindersportschule der neuen Bundesländer entstand. Darüber hinaus zielt das KiSS-Programm auf eine motorische Grundausbildung der Kinder, die Vermittlung vielfältiger Bewegungsformen und die Grundtechniken verschiedenster Sportarten ab. So erscheint Katrin Adler, Leiterin der KiSS Chemnitz, ein Resultat der Studie besonders interessant: "Während sich ungefähr zehn Prozent unserer Kinder im Trägerverein der Kindersportschule - die Sportgemeinschaft Adelsberg - auf eine Sportart spezialisiert, nutzt der Großteil die spezifischen Angebote anderer Vereine, in denen sie ihre Lieblingssportart ausüben können". Die Zahl der nach der KiSS gewählten Spezialisierungen beläuft sich auf insgesamt 17 verschiedene Sportarten, die nun in mehr als 30 Vereinen in Chemnitz und Umgebung betrieben werden. In der Rangliste der Lieblingssportarten nimmt Fußball den Spitzenplatz ein, gefolgt von Schwimmen, Tanz/Ballett, Leichtathletik, Kampfsport, Gerätturnen, Basketball, Tennis und Skisport.

"Obwohl die Zufriedenheit der Eltern mit den KiSS-Angeboten und den Rahmenbedingungen recht hoch ist, weisen die Studienergebnisse interessante Aspekte zur Optimierung auf", meint Reinhardt. Besonders wichtig erscheint es ihr, die Gründe frühzeitiger KiSS-Austritte genauer zu analysieren. Ein häufiger Ausstiegszeitpunkt aus der Kindersportschule ist beispielsweise der Übergang vom Kindergarten in die Schule, der von den Eltern mit steigender Alltagsbelastung der Kinder begründet wird. "Betrachtet man das Bewegungsverhalten von Heranwachsenden im Altersverlauf, geht jedoch gerade dieser Zeitpunkt mit dem größten Rückgang des Aktivitätsumfangs einher", sagt Adler, die zu diesem Thema an der TU Chemnitz promoviert und ergänzt: "So bedarf es besonderer Bemühungen, um Eltern die Bedeutsamkeit von Bewegungs- und Sportaktivitäten in dieser Lebensphase ihrer Kinder zu verdeutlichen."

Weitere Informationen erteilt Katrin Adler, Telefon 0162 7727832, E-Mail adler@kiss-chemnitz.de, oder unter http://www.kiss-chemnitz.de.


750 Kinder lernten in 9.000 Stunden 25 Sportarten kennen

Zahlen, die begeistern: Die vom Institut für Sportwissenschaft betreute KiSS Chemnitz, die erste Kindersportschule in Ostdeutschland, zieht zum 1. Juni 2010 eine sportliche Fünf-Jahres-Bilanz

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In der Kindersportschule (KiSS) Chemnitz werden hier zum Beispiel am Kletterparcour auch Drei- bis Fünfjährige betreut. Sporttherapeutin Franziska Schramm gibt Hilfestellung.
Foto: Wolfgang Thieme

Kindertag 2005: Die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz öffnet zum ersten Mal ihre Türen in Adelsberg - genauer gesagt in der Turnhalle mit angrenzendem Sportplatz an der Kleinolbersdorfer Straße. Ihr erklärtes Ziel war und ist es, Kindern zwischen eineinhalb und elf Jahren Spaß an Bewegung, Spiel und Sport zu vermitteln, ihre motorischen Fähigkeiten zu fördern und sie mit verschiedenen traditionellen und Trendsportarten vertraut zu machen. Kindertag 2010: Fünf Jahre später - oder anders formuliert: mehr als 9.000 Kindersportstunden später - haben bereits etwa 750 Kinder aus der Chemnitzer Region die KiSS-Angebote genutzt.

Aktuell bieten 14 Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten und Sportstudenten - viele kommen aus der Technischen Universität Chemnitz - unermüdlich den momentan 360 angemeldeten KiSS-Kindern in wöchentlich 40 Kindersportkursen an vier Standorten lustige, abenteuerliche, schweißtreibende, lehrreiche, spannende und vor allem altersgerechte Kindersportstunden zum Toben an. Und neue Freunde finden sie hier auch. 25 Sportarten von Akrobatik und Judo über Fußball und Golf bis hin zu Ski alpin und Slackline sowie vielseitige Bewegungsformen stehen dabei auf dem Lehrplan der KiSS. Dass zur Umsetzung dieses vielseitigen Sportangebotes in den fünf KiSS-Jahren Sportgeräte im Wert von mehr als 40.000 Euro finanziert werden konnten, verdankt die KiSS circa einem Dutzend Paten. Über die obligatorischen Kindersportstunden hinaus bietet die KiSS jährlich acht ein- bis dreitägige Oster-, Sommer-, Herbst- und Wintercamps an. Zudem findet jedes Jahr ein KiSS-Bambini-Laufcup statt. Seit 2009 organisiert die KiSS auf dem Uni-Campuis auch ein Sportfest der Kindertagestätte "Krabbelkäfer". Dadurch unterstützt die KiSS auch hier die Technische Universität Chemnitz einmal mehr in ihrem Anspruch, als familiengerechte Hochschule wahrgenommen zu werden.

Die Kindersportschule Chemnitz wird von Anfang an vom Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz wissenschaftlich betreut. Bis heute wurden 19 Bachelor- und Magisterarbeiten zur KiSS mit dem Ziel der Evaluation und Qualitätssicherung verfasst. Momentan unterstützen elf Praktikanten aus den vier Studiengängen Sportwissenschaft, Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport, Psychologie sowie Pädagogik der TU Chemnitz die Kursleiter bei ihrer Arbeit mit den kleinen Sportlern.

"Das Team der Kindersportschule bedankt sich recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die Unterstützung in den vergangenen Jahren und hofft auf ein weiterhin gesundes und bewegungsaktives Aufwachsen der KiSS in Chemnitz", sagt Katrin Adler, die Leiterin der KiSS Chemnitz, und hat in diesem Zusammenhang noch einen tollen Tipp: "Unter dem Motto Kleine Detektive in Turnschuhen´` bieten wir in den nächsten Ferien wieder vier Sommer- und Abenteuercamps an, in die man sich noch anmelden kann."

Weitere Informationen zur Kindersportschule Chemnitz erteilt Katrin Adler, Telefon 0162 7727832, E-Mail adler@kiss-chemnitz.de. http://www.kiss-chemnitz.de


Kleine Detektive in Turnschuhen

Die Kindersportschule Chemnitz organisiert im Juli Sport- und Abenteuercamps für Kinder im Alter von drei bis elf Jahren - frühzeitige Anmeldung wird empfohlen

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Kinder ab drei Jahren können an den Sommer-Angeboten der Kindersportschule Chemnitz (KiSS) teilnehmen.
Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Wie schon im letzten Jahr gestaltet die vom Institut für Sportwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz wissenschaftlich betreute Kindersportschule Chemnitz (KiSS) wieder ein vielfältiges Sommerprogramm für den sportbegeisterten Nachwuchs. Zum einen bietet die Kindersportschule ein dreitägiges Sommercamp für Sechs- bis Elfjährige an, das vom 19. bis 21. Juli 2010 stattfindet. Darüber hinaus werden drei eintägige Mini-Sommercamps für Kinder im Alter von drei bis acht Jahren organisiert, die für den 2., 16. und 29. Juli geplant sind. Das Angebot richtet sich an alle sportbegeisterten Kinder aus der Chemnitzer Region, insbesondere auch an die Sprösslinge der Angehörigen der TU Chemnitz.

Bei allen Camps erwartet die "kleinen Detektive in Turnschuhen" ein kunterbuntes Programm mit viel Bewegung, Abenteuer, Spiel und Spaß. "Auf dem Plan stehen Sportarten wie Fußball, Klettern, Kinderturnen, Trampolinspringen, Kindertanz und noch vieles mehr, bei dem sich die Kleinen so richtig austoben können", erzählt KiSS-Übungsleiter Fabian Wolf. "Neben dem vielfältigen Sportprogramm können sich die Kinder abends am Lagerfeuer mit Fleischspießen und Stockbrot stärken und spannenden Geschichten lauschen", ergänzt Wolf. Die jungen Teilnehmer des dreitägigen Sommercamps haben zudem die Möglichkeit, mit dem Betreuerteam der Kindersportschule in der Sporthalle oder - bei gutem Wetter - auch in Zelten zu übernachten. Betreut werden die Sprösslinge von qualifizierten und lizenzierten Übungsleitern der Kindersportschule sowie von Sportstudenten der TU Chemnitz, die nicht nur eine optimale sportliche Betreuung absichern, sondern auch auf eine gesunde Ernährung der kleinen Sportler Wert legen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kinder pro Sommercamp begrenzt. Aufgrund der enormen Nachfrage wird eine frühzeitige Anmeldung bis Anfang Juni empfohlen. Die Kosten liegen beim dreitägigen Camp bei 60 Euro für Mitglieder und 75 Euro für Nichtmitglieder der KiSS. Für das Mini-Sommercamp sind 15 bzw. 20 Euro zu zahlen. Die Preise beinhalten Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie eine extra Pausenverpflegung, Getränke und Sommercampfotos. Alle Sommercamps finden auf dem Gelände der KiSS-Sporthalle Adelsberg an der Kleinolbersdorfer Straße statt.

Die Anmeldung für die Camps erfolgt telefonisch bei Fabian Wolf unter 0171 2693831, per E-Mail an wofa@hrz.tu-chemnitz.de oder gleich online.

Weitere Informationen zu den Camps sowie zur Kindersportschule Chemnitz: http://www.kiss-chemnitz.de


Von Drums Alive bis Hot Iron

Zentrum für Fitness und Gesundheit (ZFG) der TU Chemnitz folgt aktuellen Trends und erweitert Kursangebote in der vorlesungsfreien Zeit - Kurse für TU-Mitarbeiter finden auch im Februar und März statt

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Tanzen und Trommeln sehr natürliche und offenbar im Menschen veranlagte Verhaltensweise. Beide Bewegungsformen sind Teil des neuen Fitnesstrends "Drums Alive".
Foto: Heiko Kießling

Für die vorlesungsfreie Zeit (8. Februar bis 2. April 2010) beitet das Zentrum für Fitness und Gesundheit (ZFG) der TU Chemnitz ein umfangreiches Programm. Neben altbekannten Kursen wie Bodyshape, Hot Iron und Aerobic steht "Drums Alive" als ein einzigartiges und extravagantes Fitnessprogramm auf dem Plan. "Es fängt das Wesen von Bewegung und Rhythmus ein und führt mit viel Spaß zu effektiven Fitnessresultaten", sagt Angela Glaß vom ZFG und ergänzt: "Die Choreographien sind darauf ausgerichtet, sowohl die physische als auch die mentale Fitness zu steigern und Fett zu verbrennen. Aber vor allen Dingen soll es Spaß bringen. Drums Alive steckt voller motivierender Musik und Trommelrhythmen die Füße zum Stampfen und den Körper in Bewegung bringen." Darüber hinaus werden auch die bewährten Kurse für Mitarbeiter - Rückenfit und Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining im Geräteparcours - in den Semesterferien angeboten.

Alle Informationen über Kurse, Testangebote, Öffnungszeiten, Anmeldungen sowie Tarife stehen auf der Hompage des ZFG: http://www.tu-chemnitz.de/phil/sportwissenschaft/ZFG/news.php.

Anfragen beantworten Angela Glaß, E-Mail agla@hrz.tu-chemnitz.de und Alexander Springer, E-Mail AlexanderSpringer@gmx.de , sowie das Trainerteam des ZFG bei einem kostenlosen Probetraining in der Reichenhainer Strasse 31-33.

Weitere Informationen zu Kursen des Universitätssports in der vorlesungsfreien Zeit: http://fitness.phil.tu-chemnitz.de/sportarten/Wintersemester_2009_10/index.html
 


 Pressemitteilung vom 19.10.2009

Schneespaß in den Winterferien

Kindersportschule Chemnitz bietet vom 17. bis 19. Februar 2010 Ski- und Snowboardkurse in Oberwiesenthal sowie ein Wintercamp für Kindergartenkinder an - Anmeldeschluss: 5. Februar

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Foto: KiSS Chemnitz

In diesem Jahr organisiert die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz erstmalig einen Snowboardkurs für Acht- bis Zehnjährige und einen Skikurs für Vier- bis Sechsjährige. Beide Kurse finden vom 17. bis 19. Februar 2010 jeweils von 9 bis 12 Uhr in Oberwiesenthal statt und werden von KiSS-Mitarbeitern geleitet. Die Kosten liegen bei 10 Euro pro Tag für KiSS-Mitglieder, 20 Euro pro Tag für Nicht-Mitglieder, gegebenenfalls zuzüglich der Kosten für Materialausleihe (maximal 15 Euro pro Tag für Helm, Ski, Schuhe, Board). Ein Bustransfer wird angeboten.

Wie in jedem Jahr findet zudem am 19. Februar 2010 ein Wintercamp für Drei- bis Sechsjährige in der Adelsberger KiSS-Sporthalle statt. Schlitten fahren, Kinderzirkus, Trampolin, Fußball, Klettern, Slackline, Kinderturnen, Schwungtuchspiele, Basketball, Unihockey, Federball, Inlineskating, Kindertanz, Staffelspiele, Rodelbahn und jede Menge Spiele stehen auf dem Plan. Abends gehen die jungen Sportler auf große Schnee(nacht)wanderung und stärken sich anschließend mit Fleischspießen, Kinderpunsch und Stockbrot am Lagerfeuer. Die Kosten liegen bei 10 Euro für KiSS-Mitglieder und 20 Euro für Nicht-Mitglieder. Inklusive sind Getränke, Pausenverpflegung sowie Mittag- und Abendessen. Die Anreise in Adelsberg erfolgt bis 9 Uhr, Lagerfeuer und Grillen enden gegen 19 Uhr. Die Kinder sollten warme Wintersachen sowie Sportkleidung für die Halle mitbringen und - falls vorhanden - einen Schlitten.

Anmeldeschluss für den Snowboard- oder Skikurs sowie das Wintercamp für Kindergartenkinder ist am 5. Februar 2010. Anmeldungen nimmt Fabian Wolf entgegen, Telefon 0171 2693831, E-Mail wofa@hrz.tu-chemnitz.de.

Weitere Informationen unter http://www.kiss-chemnitz.de
 



Foto: KISS-Chemnitz
Pressemitteilung vom 19.10.2009

Das Modell Kindersportschule unter der Lupe

Sportwissenschaftler der TU Chemnitz bescheinigen der Kindersportschule Chemnitz positiven Einfluss auf die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern - Beteiligung hängt vor allem von der Einstellung der Eltern ab

Springen, Laufen, Werfen, Fangen, Klettern, Balancieren, Hangeln - seit Sommer 2005 spricht die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz Zwei- bis Elfjährige an, um ihnen bei Spiel und Sport Spaß und Freude an Bewegung zu vermitteln. "Das Modell Kindersportschule wurde Ende der 1980er Jahre vom Schwäbischen Turnerbund entwickelt und in Sportvereine implementiert", berichtet Katrin Adler, Leiterin der KiSS Chemnitz, die vor vier Jahren als erste Kindersportschule der neuen Bundesländer entstand. Seither haben über 600 Kinder an den Bewegungsangeboten teilgenommen. Wissenschaftlich betreut wird die KiSS Chemnitz mit ihren momentan 310 Kindern vom Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz. In verschiedenen Studien untersuchten Sportwissenschaftler die Wirksamkeit der KiSS und deren Angebote.

Eine Fragebogen-Studie, an der 385 Eltern aus fünf Chemnitzer Kindertagesstätten teilnahmen, zielte darauf ab, die Einstellungen der Eltern zum Kindersport zu erheben und zu analysieren, welche Erwartungen sie an Sportangebote haben. "Interessant ist, dass 90 Prozent der befragten Eltern Bewegung, Spiel und Sport ihres Kindes als wichtig erachten", sagt Adler. Dennoch ist nicht einmal ein Drittel der Befragten wenigstens zweimal wöchentlich mit ihren Kindern sportlich aktiv, so die Studie. "50 Prozent der Eltern geben an, nie oder nur unregelmäßig Zeit für gemeinsame Bewegungsaktivitäten zu finden. Vor allem diese Eltern sind der Meinung, dass sich ihre Kinder ausreichend in Kindergarten, Sportverein oder mit anderen Kindern bewegen", so Adler. Zwar zeigen die Studienergebnisse, dass 91 Prozent der Eltern über organisierte Kindersportangebote in der Stadt Chemnitz informiert sind, doch die Mitgliederstatistiken des Stadtsportbundes verweisen zum Erhebungszeitpunkt mit 14 Prozent auf eine recht geringe Beteiligung der Drei- bis Siebenjährigen an Sportvereinsangeboten. "Ein bis zwei Kindersportstunden pro Woche würden die meisten Eltern als sinnvoll empfinden. Dabei ist ihnen die Qualifikation des Kindersportpersonals wichtig", berichtet die TU-Absolventin. 63 Prozent der Eltern sind bereit, für ein Angebot, wie die KiSS es initiiert, bis zu 10 Euro monatlich zu zahlen, weitere 27 Prozent würden bis zu 20 Euro investieren. "Diese Beträge erscheinen recht niedrig - aber man muss beachten, dass Eltern in den neuen Bundesländern traditionell bislang für Kindersport nur sehr niedrige Aufwendungen bei gleichzeitig hoher Qualität erbringen mussten", erklärt Adler.

In einer weiteren Studie untersuchten die Sportwissenschaftler die Abhängigkeit der Teilnahme an den Sportangeboten der KiSS von der sozialen Herkunft der Kinder. Dabei sollte geklärt werden, ob die vergleichsweise hohen Kosten des professionellen Angebotes der KiSS in den neuen Bundesländern dazu führt, dass Kinder aus bestimmten sozialen Gruppen nicht teilnehmen, und ob der Besuch der KiSS von Bildung, Beruf und Einkommen der Eltern abhängt. 98 Eltern der KiSS Chemnitz beteiligten sich an einer schriftlichen Befragung. "Es zeigte sich, dass die Beteiligung am Angebot der KiSS Chemnitz stark durch Haushaltseinkommen, Beruf und Bildung beeinflusst ist. Am stärksten wirken sich aber die Einstellung der Eltern und ihr Wissen über die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Entwicklung des Kindes aus", sagt Adler und ergänzt: "Die Ergebnisse der Studie lassen daher den Schluss zu, dass Eltern auch bei geringeren Mitgliedsbeiträgen das Angebot der KiSS erst dann nachfragen, wenn eine entsprechende Einstellung vorhanden ist und der Nutzen für das eigene Kind erkannt wird."

Im Rahmen einer Studie zur motorischen Leistung der Kinder analysierten die Wissenschaftler, ob vor allem sportlich talentierte Kinder den Weg in die Kindersportschule finden, oder ob das Angebot auch von Kindern mit defizitären motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten nachgefragt wird. Die Untersuchung erfolgte anhand der halbjährlich durchgeführten sportmotorischen Tests, welche zudem eine Wirksamkeitsprüfung des Angebotes ermöglichten. Insgesamt nahmen an der Studie 63 fünf- bis neunjährige Kinder teil. "Die Ergebnisse zeigen, dass die KiSS nicht nur motorisch begabte Kinder anspricht, sondern vor allem Kinder mit normalen oder defizitär ausgeprägten motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten integriert", berichtet Adler. Zugleich deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich die motorischen Leistungen der Kinder nach einem halben Jahr Besuch der KiSS signifikant verbesserten. "Allerdings können wir nicht ausschließen, dass die Studie von Störvariablen beeinflusst wurde - etwa durch die Teilhabe an anderen Kindersportangeboten", sagt Adler.


 


Pressemitteilung vom 10.08.2009

Wie Kinder spielerisch fit werden können

Von der Kita bis zum Sportverein: Chemnitzer Kindersportworkshop liefert Bewegungsideen und wertvolle Tipps für Erzieher, Lehrer, Übungsleiter und Eltern

Kinder leiden zunehmend unter Bewegungsmangel. Darauf verweisen seit Jahren Studien von Sportwissenschaftlern und Medizinern. In den letzten Monaten erreichten die Professur für Sportpädagogik/-didaktik der Technischen Universität Chemnitz sowie die Kindersportschule Chemnitz (KiSS) wiederholt Anfragen von Eltern, Erziehern, Grundschullehrern, Übungsleitern und andere Akteuren im Bereich der frühkindlichen Bildung: Wie viel Bewegung brauchen Kinder? Wie können Eltern einen bewegten Lebensstil vermitteln? Wie erkennt man motorische Defizite bei Kindern verschiedener Altersgruppen? Wie können Erzieherinnen den Kindergartenalltag bewegungsintensiver gestalten? Wie können Sportvereine Freude an Aktivität vermitteln und die Motorik von Kindern fördern? Wie werden Kinderfeste zu bewegten Events? "Dies sind nur einige der Fragen, die uns gestellt werden", sagt KiSS-Leiterin Katrin Adler, die am Institut für Sportwissenschaft promoviert. Um die Entwicklung der Handlungsfähigkeit im Sport optimal voranzutreiben, sei deshalb die Ausbildung der Lehrer, Erzieher und Übungsleiter von zentraler Bedeutung. "Gerade bei den Jüngsten ist es wichtig, qualitativ hochwertigen Kindersport anzubieten. Denn nur Kinder, denen Spaß an Bewegung, Sport und Spiel vermittelt wird, entwickeln sich auch zu sportlich aktiven, fitten Erwachsenen", so Prof. Dr. Albrecht Hummel, Leiter der Professur Sportpädagogik/-didaktik am Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz.

Vor diesem Hintergrund findet am 26. September 2009 an der TU von 9 bis 16.30 Uhr der 2. Chemnitzer Kindersportworkshop statt. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte, die im Rahmen ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern im Alter von drei bis elf Jahren sportlich aktiv sind. "Inhaltlich haben wir dabei versucht, uns an den Interessen unserer potentiellen Teilnehmer zu orientieren. Zunächst wird in einem Hauptvortrag Hintergrundwissen zu Gesundheit, Fitness und sportlicher Aktivität im Kindesalter vermittelt. Im Anschluss erwartet die Teilnehmer der praktische Teil, in dem neue Bewegungsideen für alle Sportbereiche vorgestellt werden", sagt Adler. Sport & Englisch, Rangeln & Raufen, Kindertanz oder Sport mit Alltagsmaterialien sind nur einige von insgesamt 14 einstündigen Kursen, aus denen die Teilnehmer vier Wunschkurse auswählen.

Interessenten können sich per Post oder per E-Mail anmelden. Maximal werden 150 Personen zugelassen. Nähere Informationen zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen sowie Inhalten finden sich auf der Homepage der Kindersportschule Chemnitz unter http://www.kiss- chemnitz.de.

 


Pressemitteilung vom 09.06.2009

So starten die Kleinen sportlich in den Sommer

Die Kindersportschule Chemnitz organisiert im Juli und August wieder Sport- und Abenteuercamps für Kinder - frühzeitige Anmeldung wird empfohlen

Wie schon im letzten Jahr gestaltet die vom Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz wissenschaftlich betreute Kindersportschule Chemnitz (KiSS) wieder ein vielfältiges Sommerprogramm für den sportbegeisterten Nachwuchs. Zum einen bietet die Kindersportschule zwei dreitägige Sommercamps für Sechs- bis Elfjährige an, die vom 30. Juli bis 1. August (Sommercamp I) sowie vom 3. bis 5. August 2009 (Sommercamp II) stattfinden. Darüber hinaus werden in diesem Jahr auch erstmalig zwei Mini- Sportcamps für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren organisiert, die für den 4. und 25. Juli 2009 geplant sind.

Bei allen Camps erwartet den jungen Nachwuchs ein kunterbuntes Programm mit viel Bewegung, Spiel und Spaß. "Auf dem Plan stehen Sportarten wie Fußball, Klettern, Kinderturnen, Trampolinspringen, Kindertanz und noch vieles mehr, bei dem sich die Kleinen so richtig austoben können", erzählt KiSS-Übungsleiter Fabian Wolf. "Neben dem vielfältigen Sportprogramm können sich die Kinder abends am Lagerfeuer mit Fleischspießen und Stockbrot stärken und spannenden Geschichten lauschen", ergänzt Wolf. Die jungen Teilnehmer des dreitägigen Sommercamps haben zudem die Möglichkeit, mit dem Betreuerteam der Kindersportschule in der Sporthalle oder - bei gutem Wetter - auch in Zelten zu übernachten. Betreut werden die Sprösslinge von qualifizierten und lizenzierten Übungsleitern der Kindersportschule sowie von Sportstudenten der TU Chemnitz, die während der ganzen Tage nicht nur auf eine optimale sportliche Betreuung, sondern auch auf eine gesunde Ernährung Wert legen.

Die Teilnehmerzahl ist bei den Sommercamps auf 30 Kinder begrenzt. Aufgrund der enormen Nachfrage ist eine frühzeitige Anmeldung zu empfehlen. Eltern können ihre Kinder noch bis zum 15. Juli (Sommercamp I) bzw. 19. Juli 2009 (Sommercamp II) anmelden. Die Kosten liegen bei 75 Euro für Mitglieder und 90 Euro für Nichtmitglieder der KiSS. Die Preise beinhalten Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie eine extra Pausenverpflegung, Getränke und ein Überraschungsgeschenk. Das Sommercamp findet auf dem Sportgelände der KiSS-Halle Adelsberg statt.

Maximal 25 Kinder können pro Mini-Sportcamp teilnehmen und müssen von ihren Eltern noch bis zum 19. Juni 2009 (Mini-Sportcamp I) bzw. 11. Juli 2009 (Mini-Sportcamp II) angemeldet werden. Die Kosten für das Mini-Camp belaufen sich auf 25 Euro für Mitglieder und 30 Euro für Nichtmitglieder, inklusive Mittag- und Abendessen plus Pausenverpflegung. Veranstaltungsorte sind der Sportplatz und die Turnhalle in der Kleinolbersdorfer Straße in Adelsberg. Das Angebot richtet sich insbesondere an die Sprösslinge der Angehörigen der TU Chemnitz, aber auch alle anderen sportbegeisterten Kinder aus der Chemnitzer Region sind willkommen.

Weitere Informationen zu den Camps sowie zur Kindersportschule Chemnitz: http://www.kiss-chemnitz.de

 


Pressemitteilung vom 06.05.2009

Werfen und Springen für die Wissenschaft

Sportwissenschaftler der TU Chemnitz und der Universität Leipzig beurteilen die motorische Leistungsfähigkeit sächsischer Kindergartenkinder - Ergebnisse entsprechen dem bundesweiten Durchschnitt

Einbeinstand, Rumpfbeugen, Hampelmann - 1.338 vier- bis sechsjährige Kinder aus ganz Sachsen haben Sportwissenschaftler der TU Chemnitz und der Universität Leipzig getestet. Die Studie "Motorische Leistungsfähigkeit sächsischer Kindergartenkinder (MoKiS)" hatte das sächsische Staatsministerium für Soziales in Auftrag gegeben. Neben der Erhebung der momentanen körperlich-motorischen Leistungsfähigkeit der Kinder war ein weiteres Ziel der Studie, zu untersuchen, ob diese davon abhängig ist, wo die Kinder aufwachsen - in einer größeren Stadt oder auf dem Land. Außerdem ziehen die Wissenschaftler einen Vergleich zwischen den sächsischen Daten mit denen der deutschlandweiten KIGGS-Studie der Universität Karlsruhe und des Robert-Koch-Instituts. Darüber hinaus erarbeitet die MoKiS-Studie Schlussfolgerungen für Inhalte künftiger Fortbildungen sächsischer Erzieherinnen.

Für die repräsentative Studie wurde eine Zufallsstichprobe von 50 Kindertagesstätten ausgewählt, die alle Regierungsbezirke und Gemeindegrößen Sachsens prozentual gewertet abdeckt. Sieben Übungen verpackten die Sportwissenschaftler in eine Sportstunde, die von den Kindern nicht als Testsituation wahrgenommen wurde: Bei einer visuo- motorischen Malaufgabe testen sie die Koordination von Hand und Auge. Ein Einbeinstand misst die Gleichgewichtsfähigkeit des Kindes. Standweitsprung erfasst die Sprungkraft sowie die Fähigkeit zur optimalen Kopplung von Teilbewegungen. Seitliches Hin- und Herspringen erhebt die Sprungkraft sowie die Rhythmisierungsfähigkeit und Rumpfbeugen geben Aufschluss über die Beweglichkeit. Die Hampelmann-Übung zeigt die Kopplungs- und Rhythmisierungsfähigkeit; Ballwürfe testen die Fertigkeiten Werfen und Fangen sowie die Differenzierungs- und Reaktionsfähigkeit. Außerdem erfassten die Wissenschaftler Größe und Gewicht der Kinder. Die Daten wurden anonymisiert, vermerkt wurden lediglich Alter, Geschlecht, Regierungsbezirk und Gemeindegröße, um differenzierte Aussagen zum Bewegungsstatus treffen zu können.

Das Gewicht der sächsischen Kindergartenkinder lässt sich im deutschlandweiten Vergleich als normal einschätzen, urteilen die Sportwissenschaftler. Aber: "Es muss eine verstärkte Sensibilisierung von Erzieherinnen hinsichtlich der Bedeutsamkeit ausreichender, moderater bis intensiver Bewegung während der Kindergartenzeit erfolgen", so Katrin Adler, Sportwissenschaftlerin an der TU Chemnitz. Mädchen zeigen in den Aufgaben, für die vor allem Koordination gefragt ist, tendenziell bessere Leistungen als Jungen. Bis zum sechsten Lebensjahr zeigt die Studie für Mädchen bessere Ergebnisse in der Differenzierungs- und Reaktionsfähigkeit sowie in der Auge-Hand- bzw. Feinkoordination. Dagegen erreichen Jungen in den überwiegend energetisch bestimmten Übungen tendenziell bessere Kraft- und Ausdauerleistungen. "Diese Unterschiede könnten auf Übungseffekten in den unterschiedlichen Beanspruchungsbereichen gründen", sagt Adler und erklärt: "Jungen profitieren möglicherweise stärker von intensiven, konditionell geprägten Bewegungsspielen, Mädchen dagegen von vornehmlich koordinativ bestimmten und fertigkeitsorientierten Bewegungsaktivitäten."

Mit Ausnahme der Beweglichkeit stellten die Forscher für alle untersuchten motorischen Fähigkeiten fest, dass die Leistung der Kinder steigt, je älter sie werden. "Dem liegen vor allem reifungs- sowie übungsbedingte Entwicklungen zugrunde", erklärt Adler. Nur selten zeigen die Ergebnisse, dass das Gewicht der Kinder ihre motorischen Fähigkeiten beeinflusst. "Abgesehen von den negativen Gesundheitswirkungen ist anzunehmen, dass ein hoher Gewichtsstatus die Qualität und Quantität der Ausführung von Bewegungsaufgaben in diesen Altersgruppen noch nicht drastisch beeinflusst. Damit ist die Chance gegeben, übergewichtige und adipöse Kinder Freude, Spaß und Erfolge bei Bewegung, Spiel und Sport erleben zu lassen und sie damit für einen lebenslang bewegungsaktiven Lebensstil zu begeistern", so Adler. Ebenfalls keinen Einfluss hat es laut Studie, ob die Kinder aus städtischen oder ländlichen Wohnregion stammen oder in welchem Regierungsbezirk sie zu Hause sind.

Ein Vergleich der sächsischen Daten mit den Ergebnissen der deutschlandweiten KIGGS-Studie ist nur für den "Einbeinstand", das "Seitliche Springen"` das "Rumpfbeugen" sowie den "Standweitsprung" möglich. Dabei weisen sächsische Kinder beim Seitlichen Springen tendenziell bessere Ergebnisse auf als die Kinder der bundesweiten Stichprobe, im Standweitsprung schlechtere. Im Rumpfbeugen ließ sich für die sächsischen Jungen im bundesweiten Vergleich ein besserer Entwicklungsstand feststellen, für die Mädchen ein tendenziell schlechterer. "Die Differenzen sind aber im Gesamten betrachtet als eher minimal einzuschätzen. So kann man davon ausgehen, dass sächsische Kinder in ihrem Bewegungsstatus dem nationalen Stand entsprechen", schätzt Adler ein. Da es keine Vergleichsdaten aus vorausgegangenen Studien in Sachsen gibt, kann keine Entwicklung der motorischen Leistungen angegeben werden - für die Zukunft schlagen die Wissenschaftler deshalb eine entsprechende Untersuchung alle fünf Jahre vor.

Für die Fortbildung der Erzieherinnen ergeben sich aus der Studie einige Schwerpunkte: Bei Koordination und Beweglichkeit zeigten die Wissenschaftler Defizite auf, die sie weniger auf rückläufige Entwicklungstendenzen zurückführen, sondern als Übungsdefizite erklären. "Da diese Fähigkeiten für viele Alltagstätigkeiten wichtig sind, sollte die Fortbildung die Koordination und Beweglichkeit in den Mittelpunkt stellen", betont Adler. Vordergründiges Ziel der Fortbildung sei, die Erzieherinnen für eine verstärkte Integration von Bewegungsangeboten in den Kindergartenalltag zu sensibilisieren und ihnen Anregungen für einen bewegungsorientierten Tagesablauf zu geben. Dabei gehe es ausdrücklich nicht um ein zielgerichtetes Training, sondern um die Nutzung aller sich täglich bietenden Bewegungsmöglichkeiten.

 


Pressemitteilung vom 04.05.2009

2. Chemnitzer Kinderlaufcup

Die Kindersportschule Chemnitz lädt Kinder im Alter von drei bis elf Jahren zu drei Bambiniläufen ein - Startschuss fällt am 10. Mai 2009 - Teilnahme ist kostenlos

Bewegung macht Spaß - aus diesem Grund veranstaltet die Kindersportschule Chemnitz (KiSS) bereits zum zweiten Mal einen Kinderlaufcup für den jungen Nachwuchs. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von drei bis elf Jahren, die Freude und Lust am Laufen haben. Auch KiSS-Leiterin Katrin Adler freut sich bereits auf den Kinderlaufcup: "Der Kinderlaufcup im letzten Jahr war wirklich ein voller Erfolg. Über 360 Kinder haben sich an den drei Läufen beteiligt. Das motiviert uns in diesem Jahr natürlich sehr und wir hoffen, dass wir wieder eine tolle Veranstaltung für die Kleinen auf die Beine stellen können."

Der erste der insgesamt drei Läufe ist der Bambinilauf am 10. Mai 2009 beim 6. Internationalen Chemnitzer Citylauf. Gestartet wird um 11.30 Uhr an der Stadthalle Chemnitz. Die zweite Etappe des Chemnitzer Kinderlaufcups bildet der Lauf im Rahmen des 2. Chemnitz Marathons, der am 6. Juni 2009 um 10 Uhr am Chemnitzer Neumarkt losgeht. Das Finale der Kleinen findet schließlich beim 30. Adelsberglauf am 20. Juni 2009 statt. Startschuss dafür ist um 15.30 Uhr am Sportplatz Cervantesstraße in Adelsberg.

Die Streckenlängen für den jungen Nachwuchs liegen je nach Alter zwischen 500 und 1.000 Metern. Die Teilnahme an den Bambiniläufen ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Als besondere Belohnung gibt es für die Kleinen, die bei allen drei Läufen gestartet sind, ein Überraschungsgeschenk, das während des Laufcup-Finales überreicht wird.

Die Teilnahmekarte sowie weitere Informationen gibt es im Internet: http://www.kiss-chemnitz.de

 


Pressemitteilung vom 20.01.2009

4. Adelsberger Wintercamp für Kinder

Die Kindersportschule Chemnitz lädt an vier Ferientagen im Februar zu Sportspielen, Bewegungsspaß und Basteln ein

Während die Kurse der Kindersportschule (KiSS) Chemnitz noch Winterferien haben, wartet auf den Nachwuchs trotzdem ein besonderer Winterspaß: In der Turnhalle der SG Adelsberg, Kleinolbersdorfer Straße 61, steigt am 16. und 17. sowie 19. und 20. Februar 2009 das 4. Adelsberger Wintercamp. Teilnehmen können Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis elf Jahren. Ab 8 Uhr werden die Kinder jeden Tag von den Übungsleitern der Kindersportschule in Empfang genommen. Von 9 bis 16 Uhr sorgen Zirkusspiele, ein Trampolin, Bewegungsparcours, Unihockey, Basketball und Fußball dafür, dass garantiert keine Langeweile aufkommt.

Am 19. Februar können alle Radbegeisterten in einem Verkehrsgarten den Laufrad- oder Fahrradführerschein erwerben. Zudem dürfen alle Kinder in einer Mal- und Bastelstraße ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dank der Unterstützung des Happy Shops Chemnitz können die Bilder der kleinen Künstler im Anschluss auf Tassen, T-Shirts oder ähnlichem verewigt werden. Der Tag klingt mit einer Kinderdisko aus.

Die Kosten für das Wintercamp 2009 belaufen sich auf 15 Euro pro Tag für Mitglieder der Kindersportschule sowie 20 Euro pro Tag für Nichtmitglieder. Getränke, gesunde Pausensnacks und Mittagessen sind im Preis inbegriffen. Das Angebot richtet sich insbesondere an die Sprösslinge der Angehörigen der TU Chemnitz, aber auch alle anderen sportbegeisterten Kinder aus der Chemnitzer Region sind willkommen. Eine Anmeldung ist bis 13. Februar 2009 bei Franziska Schramm, Telefon 0162 7727832, E-Mail schrfr@hrz.tu-chemnitz.de, möglich.

Weitere Informationen zum Wintercamp sowie zur Kindersportschule Chemnitz: http://www.kiss-chemnitz.de
 
 


Pressemitteilung vom 08.09.2008

Wie können Kinder richtig und effektiv Sport treiben?

Am 20. September 2008 lädt die Kindersportschule Chemnitz gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft zum zweiten Kindersportworkshop an der TU Chemnitz ein

Nachdem bereits der erste Kindersportworkshop im Februar dieses Jahres ein großer Erfolg war, folgt am 20. September 2008 die Neuauflage. Von 9 bis 17 Uhr sind Erzieher, Übungsleiter und Grundschullehrer und andere Interessierte auf dem Campus der TU Chemnitz herzlich willkommen, Neues über Bewegungs-, Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zu erfahren. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft der TU will die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz unter Leitung von Katrin Adler Erfahrungen, Wissen und Ideen zum Thema Kindersport weitergeben. "Nach einem kurzen Grußwort und einem einführenden Vortrag zum Bewegungsverhalten von Kindern, geben wir den Gästen die Möglichkeit, sich in 28 praktisch angelegten Arbeitskreisen über neue Ideen und Zielvorstellungen für Kindersportstunden für die Altersklassen drei bis sechs und sieben bis zwölf Jahre zu informieren", erklärt Michael Rieß, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz arbeitet.

Die einzelnen Workshops behandeln Themen wie Sport und Mathe, Sport und Englisch, Kinderturnen, Spielerisch Fit sein, aber auch kritische Situationen im Kindersport sowie Psychomotorik oder die Funsportart Slack- Line werden vorgestellt. "Inhaltlich geht es uns vor allem darum zu vermitteln, wie man Kindersportstunden zu verschiedenen Themen und Schwerpunkten im Kindergarten, in der Schule oder im Sportverein plant und durchführt, welche Schwierigkeiten dabei auftreten können und wie diese zu lösen sind", so Rieß.

Anmeldungen für den Workshop können jederzeit online oder auf dem Postweg getätigt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro. Darin enthalten sind ein Mittagessen, ein Skript zu allen Workshops sowie eine Teilnahmebescheinigung von der Technischen Universität. Der Workshop wird zugleich als Fortbildung für die C-Lizenz Breitensport anerkannt.

 


Pressemitteilung vom 21.08.2008

Dem Bewegungsmangel Beine machen

TU-Absolvent Björn Lehnert gründet die zweite Kindersportschule in den neuen Bundesländern - Eröffnung am 30. August 2008

Er ist 27 Jahre alt, sportlich durchtrainiert und bestens ausgebildet: Die Rede ist von Björn Lehnert. Von 2001 bis 2006 studierte der gebürtige Zschopauer Sportwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre auf Magister an der TU Chemnitz. Nach zwei Jahren als Trainer in einem Fitnessstudio und der Leitung, hat sich Lehnert nun vorgenommen, dem Bewegungsmangel in Zwickau Beine zu machen. Mit dem nächsten Schuljahr eröffnet er die zweite Kindersportschule (KiSS) in den neuen Bundesländern. "Nach mehreren Gesprächen mit Katrin Adler, der Leiterin der KiSS Chemnitz, ist die Idee immer mehr gereift eine KiSS in Zwickau zu gründen. Seit Mai arbeite ich bereits mit Kindergärten zusammen, um erste Anlaufpunkte für die KiSS zu schaffen. Der offizielle Startschuss fällt am 30. August 2008 von 14 bis 18 Uhr, passend zum Schulanfang, mit einem Kinderfest im Sportforum Eckersbach. Wir werden Schultüten verteilen, verschiedene Parcours und Spiele vorbereiten, den sportlichsten Kindergarten von Zwickau suchen und gleichzeitig die neue Kindersportschule für die Muldestadt vorstellen", so der Sportwissenschaftler.

Für den aktiven Ringer, der beim RSK Gelenau in der zweiten Bundesliga kämpft, stand schon immer im Vordergrund, etwas mit Kindern zu machen. Mit dem KiSS-Projekt will er von nun an gegen das negative Phänomen Bewegungsmangel vorgehen: "Ich habe selbst ein Schockerlebnis in meinem eigenen Verein erfahren. Vor ein paar Jahren - bei einer Schnupperstunde in der dritten und vierten Klasse - habe ich Kinder erst ein paar Meter vorwärts und dann rückwärts laufen lassen. Beim Rückwärtslaufen sind sie mir der Reihe nach umgefallen. Da habe ich gesehen, dass der Bewegungsmangel schon längst bei uns angekommen ist. Dagegen etwas zu tun und die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, dass ist das Kernstück, an dem ich mit der KiSS arbeiten will."

Ermöglicht wird dies durch die Vereinsangliederung an den ASV Zwickau und durch ein Stück Mut von Lehnert und der TU-Studentin Franka Schmidt. Gemeinsam mit einer dritten Kollegin aus Meerane werden sie 40 bis 50 Kinder in den Kursen der Altersstufen vier bis elf betreuen. 15 bis 20 Kinder sind schon für die Mini-KiSS angemeldet. "Unser Hauptaugenmerk bei den Kursen liegt auf den Bewegungselementen Rollen, Wälzen, Springen. Des Weiteren sind schon Einheiten wie Rückenschule für Kinder, Sport und Tanz oder Sport und Musik geplant. Der genaue Plan folgt im September auf unserer Homepage", erklärt Lehnert, der bereits seit acht Jahren als Übungsleiter in seinem Ringerverein tätig ist.

Die KiSS Zwickau wird bis auf weiteres erst einmal in der Sporthalle Scheffelberg zu Hause sein. Außerdem sind bereits zwei Hallenzeiten beim Sportforum Eckersbach und bei einer Grundschule beantragt. Dass der Start gut verlaufen wird, davon ist Lehnert überzeugt. Denn wer hat schon das Glück, einen klasse Partner mit der KiSS Chemnitz vor der Haustür zu haben: "Ich denke, wir können ungemein von der Chemnitzer KiSS, die von der TU wissenschaftlich betreut wird, profitieren. An dieser Stelle großen Dank an die KiSS-Leiterin, weil sie zu jeder Zeit bereit ist, mit Geräten und Ratschlägen zur Seite zu stehen." So soll die Zusammenarbeit in Zukunft weiter gefestigt werden. Unter anderem könnte ein KiSS-Cup in Sachsen stattfinden.

Die Kindersportschule Zwickau im Internet: http://www.kiss-zwickau.de

Weitere Informationen erteilt Björn Lehnert, Telefon 0171 3462351, E-Mail ringerbjoern@web.de

 


 

Pressemitteilung vom 11.08.2008

Kindersportschule Chemnitz startet ins vierte Schuljahr

In Zukunft soll verstärkt mit Kindergärten zusammengearbeitet werden

Am 25. August 2008 - passend zum Schulanfang in Sachsen - startet die Kindersportschule (KiSS) Chemnitz der SG Adelsberg ein neues Schuljahr. Seit Juni 2005 hat sich das baden-württembergische Modell KiSS im Osten Deutschlands als Alternative zum traditionellen Vereinssport für Kinder fest etabliert, wie die Leiterin der KiSS Chemnitz, Katrin Adler, bestätigt: "Wir freuen uns, im kommenden Schuljahr mehr als 250 Kinder begrüßen zu dürfen." Insgesamt 14 Übungsleiter, allesamt Sportstudenten und - absolventen der TU Chemnitz, werden die 35 KiSS-Kurse in der Uni- Sporthalle im Thüringer Weg, der Sporthalle in Adelsberg sowie in den Kursräumen des Paramount-Fitnessstudios in der Reichsstraße betreuen.

Neben den inhaltlich vielfältig angelegten Kursen wird es in diesem Jahr erstmalig einen "Slackline-Kurs" (Balancieren auf dem Seil) sowie Neuauflagen des "Sport & Englisch", "Sport & Musik" und "Sport & Mathe" Kurs für Vorschüler geben. "Die Konzipierung dieser Kurse basiert auf vielen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu frühkindlicher Bildung und dem bewegten Lernen", so Katrin Adler, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Sportpädagogik/-didaktik der Technischen Universität Chemnitz.

Für das neue Schuljahr ist zudem eine stärkere Zusammenarbeit mit den Kindergärten der Region angedacht. Zahlreiche Anfragen von Erziehern an die KiSS Chemnitz und die Professur Sportpädagogik/-didaktik deuten darauf hin, dass von Seiten der Kindergärten ein enormes Interesse an Bewegungsideen und -vorschlägen für die Förderung des Bewegungsverhaltens der Kinder im Kita-Alltag vorherrscht. Besonders erfreulich für die KiSS Chemnitz ist ihr Start in ein Schuljahr mit einer materiellen Topausstattung. Dank der vielen KiSS-Paten konnte man auch im letzten Jahr eine Menge neuer Sportgeräte anschaffen, sodass nunmehr jeder der drei Standorte auf eine sehr gute materielle Ausstattung zurückgreifen kann.

Und eine letzte News: "Zum Start in das neue Schuljahr freut es mich ganz besonders, dass die KiSS Chemnitz endlich ein Geschwisterchen in Sachsen erhält!", so KiSS-Leiterin Adler. Björn Lehnert, Sportwissenschaftler und Absolvent der TU Chemnitz, eröffnet in diesen Tagen in Zwickau die zweite Kindersportschule der neuen Bundesländer. Mit bereits 15 Kursen für zwei- bis zehnjährige Kinder an zwei Standorten wird die KiSS des Akademischen Sportvereins Zwickau am 30. August 2008 in das Schuljahr starten.

Die KiSS Chemnitz im Internet: http://www.kiss-chemnitz.de

 



Pressemitteilung vom 14.02.2008

Bewegungstrainer werden fit gemacht

Sportwissenschaftler der TU Chemnitz entwickeln Ausbildung von Bewegungstrainern für ein bundesweites Pilotprojekt an sächsischen Grundschulen - Kursanmeldung ist ab sofort möglich

Es ist eine deutschlandweit einmalige Initiative: "Entdecke deine Stärken" heißt ein Projekt, das vom sächsischen Kultusministerium, dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Deutschen Fußball-Bund gefördert wird. Es sagt Übergewicht, Haltungsstörungen und allgemeiner Trägheit unter Grundschülern den Kampf an. "Ziel des Projektes ist, neben den drei Sportstunden pro Woche im Schulalltag der Grundschüler zwei Stunden Bewegung zu verankern. Diese Stunden werden von speziell ausgebildeten Bewegungstrainern geleitet", erklärt Prof. Dr. Albrecht Hummel, Inhaber der Professur Sportpädagogik/-didaktik an der TU Chemnitz. Er hat gemeinsam mit seinem Team die Ausbildung der Bewegungstrainer konzipiert. "Rund 200 Erwachsene, aber auch ältere Schüler ab 16 Jahren und Studierende, sollen zum Start des kommenden Schuljahres zur Verfügung stehen. Es wird Ausbildungskurse geben mit 30 und mit 60 Stunden, je nach der Vorbildung der Teilnehmer", berichtet Hummel und ergänzt: "Die Inhalte und die Konzeption dieser Kurse stammen zu 90 Prozent von der TU Chemnitz. Hier haben Mediziner, Bewegungswissenschaftler und Psychologen zusammengearbeitet, um ein fundiertes Programm zu erstellen. Außerdem haben wir externe Experten hinzugezogen."

Die Ausbildungskurse mit 30 Stunden richten sich an Sportlehrer sowie lizenzierte Übungsleiter und Trainer. Vom 25. bis 27. März und vom 27. bis 29. März 2008 können jeweils 25 Personen an Lehrgängen teilnehmen. Anmeldeschluss hierfür ist der 29. Februar, der Kurs kostet ohne Übernachtung und Verpflegung 180 Euro. In der ersten Woche der sächsischen Sommerferien, vom 14. bis 19. Juli 2008, findet ein Kurs über 60 Stunden statt, an dem 30 Personen ohne Übungsleiterlizenz teilnehmen können. Er richtet sich vor allem an interessierte Erwachsene, Studierende und Schüler der Klassenstufen 9 bis 12. Anmeldeschluss ist am 30. Mai, die Kursgebühr liegt bei 150 Euro. Vermittelt werden in beiden Kursen wissenschaftliche Grundlagen sowie methodisch-praktische Übungen und ausgewählte Rechtsfragen. Im 60-Stunden-Kurs kommen noch Einheiten zur Fürsorge- und Aufsichtspflicht sowie zur Ersten Hilfe hinzu.

Die wissenschaftlichen Grundlagen gliedern sich in drei Module: Die Konzeption des Moduls Pädagogik/Psychologie wird betreut von Prof. Dr. Albrecht Hummel. Hier werden empirische Befunde zur Entwicklung von Vorschul- und Grundschulkindern behandelt sowie pädagogische Prozesse und Trends der Vorschul- und Grundschulentwicklung vorgestellt. Außerdem geht es um die Psychologie und Entwicklungsbesonderheiten der Kinder und um ihr Spiel- und Lernverhalten. Die Planung von Bewegungsangeboten sowie Struktur und Methodik einer Bewegungsstunde und die möglichen Geräte und Materialien werden vermittelt. Außerdem werden Selbstverständnis, Aufgaben und Kompetenzen der Bewegungstrainer thematisiert.

Die Verantwortung für das Modul Bewegungs- und Trainingswissenschaft liegt bei Prof. Dr. Peter Hirtz (Universität Greifswald). Thematisiert werden hier motorische Entwicklungsbesonderheiten von Kindern in verschiedenen Altersstufen, die Bedeutung von motorischen Fähigkeiten - wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit - und insbesondere von koordinativen Fähigkeiten - wie Gleichgewichts-, Rhythmus-, Orientierungs-, Reaktions- und Differenzierungsfähigkeit.

Für das Konzept des Moduls Medizin/Biologie ist Prof. Dr. Henry Schulz, Inhaber der Professur Sportmedizin/-biologie an der TU Chemnitz, zuständig. Es vermittelt Kenntnisse zur Prävention und Gesundheitsförderung im Kindesalter, zur schnellen und langsamen Entwicklung von Kindern und zu physiologischen Besonderheiten von Vorschul- und Grundschulkindern. Außerdem geht es um Belastbarkeit und Trainingseffekte, gesunde Ernährung, Hygiene und Besonderheiten bei Erster Hilfe sowie Auswirkungen von Erkrankungen im Kindesalter.

Eine hohe Wertschätzung genießt die Ausbildung im methodisch-praktischen Bereich. Diese Übungen werden zu einem großen Teil von Mitarbeitern des Instituts für Sportwissenschaft der TU Chemnitz konzipiert und in den Kursen umgesetzt, vor allem von den Wissenschaftlichen Mitarbeitern Thomas Borchert, Claudia Engel, Mandy Erdtel und Martin Schwarze.

"Das Projekt läuft zunächst nur an Grundschulen, allerdings werden höchstwahrscheinlich später auch Kitas aufgenommen. Deshalb haben wir die Ausbildung der Bewegungstrainer konzipiert für den Umgang mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren", erläutert Prof. Hummel. Ganz besonderer Wert liegt in den Bewegungsstunden auf der Entwicklung der motorischen Basiskompetenzen. "Es werden Grundformen der Bewegung gelehrt, die in keiner direkten Verbindung mit bestimmten Sportarten stehen", so Hummel. Die Übungen schulen Gleichgewichts- und Orientierungssinn, Reaktions- und Ausdauerfähigkeit. Möglich sind vor allem Spiele mit und ohne Ball sowie mit und ohne Regeln, Turnen mit und ohne Geräten, laufen, springen, werfen, tanzen, raufen, rollen und Entspannung. "Die Schulung der Basiskompetenzen wird bisher in Grundschulen und Kitas vernachlässigt, obwohl sie genau in dieser Entwicklungsphase am wichtigsten ist. Was hier versäumt wird, kann später nur schwer wieder aufgeholt werden", gibt Hummel zu bedenken.

Die Bewegungstrainer werden ab September 2008 in allen sächsischen Grundschulen, die sich am Projekt beteiligen möchten, eingesetzt. Die Kosten für die Ausbildung von Lehren, die in einem Dienstverhältnis mit dem Freistaat Sachsen stehen, und von Schülern der Klassenstufen 9 bis 12 übernimmt das Sächsische Kultusministerium. Die Lehrgänge werden vom Landessportbund organisiert und zertifiziert und finden im Bildungswerk des Landessportbundes in Dresden statt. Insgesamt sind für die ersten zwei Jahre des Projektes Kosten von einer Million Euro kalkuliert, die über die Förderrichtlinie zum Ausbau von Ganztagsangeboten finanziert werden. Die Bewegungstrainer erhalten eine Aufwandsentschädigung zwischen 7,50 und 15 Euro pro Stunde. "Die Bezahlung liegt im Ermessen der Schulen. Ich hoffe, dass die meisten rund 15 Euro bezahlen werden, was beispielsweise für Studierende attraktiv ist", so Hummel.

Mehr Informationen zu den Kursangeboten und Unterlagen zur Anmeldung gibt es im Internet unter http://www.sachsen-macht-schule.de

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Albrecht Hummel, Telefon 0371 531- 34526, E-Mail albrecht.hummel@phil.tu-chemnitz.de

 



Pressemitteilung vom 13.02.2008

Saisonziel Olympia

Sportstudentin Mareike Rittweg gehört zur Speerwurf-Elite Deutschlands und kämpft in den nächsten Monaten um ein Ticket für Olympia

Für alle Leistungssportler ist es ein Kindheitstraum, einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen. Mareike Rittweg, Deutschlands viertbeste Speerwerferin derzeit und Bachelorstudentin im Fach Rehabilitations- und Fitnesssport an der TU Chemnitz, hat dieses Ziel fest im Blick. In diesen Tagen sieht man die 23-Jährige fast täglich im Sportforum trainieren. Ihr erstes Trainingslager Mitte Januar stimmte sie für die anstehende Vorbereitungszeit auf die neue Wettkampfsaison optimistisch: "Ich bin mit einem positiven Gefühl zurück nach Chemnitz gereist. Ich merke, es geht wieder weiter. Da ich in letzter Zeit auf Grund einer Schulterverletzung nicht werfen konnte, habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Bereiche Kraft, Sprint und Sprung gelegt und im Vergleich zum letzten Jahr sind die Ergebnisse besser. Mit dem Werfen tasten wir uns jetzt heran. Ich hoffe, ich habe es noch nicht verlernt." Auch ihr Trainer Sven Lange ist mit ihrem jetzigen Leistungsstand für die gegebenen Umstände zufrieden: "Wir haben seit September keine speziellen Würfe gemacht und haben erst diese Woche wieder angefangen, mit dem Speer zu werfen. Die Zubringerleistung um das Speerwerfen herum ist sehr gut. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg."

Dank des Hochschulprogramms "Partnerhochschule des Spitzensports" bekommt Mareike Rittweg Uni und Leistungssport weiterhin gut unter einen Hut: "Dieses Semester war der Montag mit Unisachen ziemlich voll gestopft. Aber dafür gehörten Mittwoch und Freitag zu meinen unifreien Tagen. Das hat sehr gut harmoniert." Bis zum ersten Klimatrainingslager Ende März mit der Nationalmannschaft bereitet die Athletin des LV Thum 90 noch ihre Bachelorarbeit vor. Leistungstechnisch will sie dann bereits die Norm für die Olympischen Spiele werfen: "Ich möchte tendenziell sehen, dass ich Ende März die 60,50 Meter, also die Norm, werfen kann. Da ich sie zweimal werfen muss, hoffe ich hauptsächlich, dass mein Körper weiter mitspielt." Die Bestweite von Rittweg liegt immerhin bei 60,63 Meter. Bei den Wettkampfhöhepunkten vor Peking - Ende Mai bei den Halleschen Werfertagen und Anfang Juni bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Nürnberg - wird sich dann entscheiden, ob die TU-Studentin am 8. August 2008 mit ins "Olympiastadion Beijing" einmarschieren darf. Seit September letzten Jahres arbeitet Rittweg auch mit einer Sportpsychologin zusammen. Mit ihrer Hilfe möchte sie die psychische Stärke gewinnen, um ihren Traum zu verwirklichen: "Es wäre einfach super, wenn ich das schaffe. Die meisten sagen zwar, ich bin noch jung und kann es das nächste Mal schaffen, aber wenn es dieses Jahr wieder nicht klappt, dann wären es wieder vier Jahre und das möchte ich verhindern" , so Rittweg. Ihr Erfolgsrezept: "Ordentlich trainieren, daneben ausreichend Schlaf, ein bisschen studieren und am Abend vor dem Wettkampf ein Glas Wein trinken."

  


Pressemitteilung vom 21.01.2008

3. Adelsberger Wintercamp für Kinder

Die Kindersportschule Chemnitz lädt Kinder an drei Ferientagen im Februar zu Sportspielen, Bewegungsspaß und Abenteuern ein

Während die Kurse der Kindersportschule (KiSS) Chemnitz noch Winterferien haben, wartet auf den Nachwuchs trotzdem ein besonderer Winterspaß: In der Turnhalle der SG Adelsberg, Kleinolbersdorfer Straße 61, steigt am 11., 13. und 15. Februar 2008 das 3. KiSS-Wintercamp. Jeweils von 9 bis 12 Uhr werden die Kids von Übungsleitern der Kindersportschule, darunter einige Sportstudenten der TU Chemnitz, betreut. Bereits ab 8 Uhr ist ein Übungsleiter vor Ort und empfängt die Kinder. Jeden Tag steht ein lustiges Sport- und Spielprogramm für die vier- bis elfjährigen Kinder auf dem Programm.

"Mitzubringen sind neben guter Laune und viel Energie noch Sportschuhe und Sportsachen für die Turnhalle sowie Winterschuhe für die Aktivitäten im Schnee, falls es Petrus noch gut mit uns meint", sagt KiSS-Leiterin Katrin Adler. Da solch ein Programm selbst "stärkste Krieger" hungrig macht, sorgt das KiSS-Team für gesunde Pausensnacks und Getränke. Das Wintercamp ist kostenfrei. Das Angebot richtet sich vor allem an die Sprösslinge der Angehörigen der TU Chemnitz, aber auch alle anderen sportbegeisterten Kinder aus der Chemnitzer Region sind willkommen.


 


Pressemitteilung vom 21.01.2008

1. Chemnitzer Kindersportworkshop

Tipps nicht nur für Eltern, Erzieher und Sportlehrer: Neue Ideen für Sportstunden sollen der Bewegungsarmut von Kindern begegnen

Kinder leiden zunehmend unter Bewegungsmangel. Darauf verweisen zahlreiche Studien von Sportwissenschaftlern und Medizinern. Deshalb wird dieses Thema in der Öffentlichkeit momentan sehr beachtet und diskutiert. In den letzten Monaten erreichten die Professur für Sportpädagogik/-didaktik der Technischen Universität Chemnitz sowie die Kindersportschule Chemnitz (KiSS) viele Anfragen von Eltern, Erziehern, Kindersport-Übungsleitern und andere Akteuren im Bereich der frühkindlichen Bildung. Wie ist es denn nun tatsächlich um die Fitness der Kinder bestellt? Wie viel Bewegung ist im Kinder-Alltag sinnvoll? Wie erkennt man motorische Defizite bei Kindern verschiedener Altersgruppen? Was kann man im Alltag tun, um mögliche koordinative und konditionellen Schwächen vorzubeugen? Welche Sportarten sind geeignet für ein Kind? "Dies sind nur einige der Fragen, die uns gestellt wurden", sagt Sportpädagogin und KiSS-Leiterin Katrin Adler, die am Institut für Sportwissenschaft promoviert. Um die Entwicklung der Handlungsfähigkeit im Sport optimal voranzutreiben, sei deshalb die Ausbildung der Lehrer, Erzieher und Übungsleiter von zentraler Bedeutung. "Gerade bei den Jüngsten ist es wichtig, qualitativ hochwertigen Kindersport anzubieten. Denn nur Kinder, denen Spaß an Bewegung, Sport und Spiel vermittelt wird, entwickeln sich auch zu sportlich aktiven, fitten Erwachsenen", so Prof. Dr. Albrecht Hummel, Leiter der Professur Sportpädagogik/-didaktik am Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz.

Vor diesem Hintergrund findet am 16. Februar 2008 an der TU von 9 bis 16.30 Uhr der 1. Chemnitzer Kindersportworkshop statt. Der Workshop richtet sich an alle Interessierte, die im Rahmen ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren sportlich aktiv sind. "Inhaltlich haben wir dabei versucht, uns an den Interessen unserer potentiellen Teilnehmer zu orientieren. Zunächst wird in drei Hauptvorträgen Hintergrundwissen zum Bewegungs- und Gesundheitsstatus sowie zum Kindersport im Vorschulalter vermittelt. Im Anschluss an die Mittagspause erwartet die Teilnehmer dann der praktische Teil. Hier können Techniken zur Messung und anschließend spezifischen Förderung der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern kennengelernt und ausprobiert werden. "Darüber hinaus werden in 45- minütigen Praxismodulen innovative Kindersportinhalte vorgestellt. Dazu zählen Kindertanz, Slackline oder Sport mit Alltagsmaterialien, aus denen je nach Interesse und Ambition ausgewählt werden kann", so Mandy Erdtel, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Sportpädagogik/- didaktik.

Interessenten können sich per Post oder per E-Mail bis zum 5. Februar 2008 anmelden. Maximal 50 Personen können teilnehmen. Nähere Informationen zu den Anmelde- und Teilnahmebedingungen sowie Inhalten finden sich auf der Homepage der Kindersportschule Chemnitz unter http://www.kiss-chemnitz.de.

 

 


Wissenschaftler der TU Chemnitz testen, wie fit Chemnitzer Schüler sind.
Foto: Thomas Borchert
Pressemitteilung vom 12.12.2007

Sind Kinder aus "gutem Hause" sportlicher?

Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz untersucht den Zusammenhang zwischen der motorischen Leistungsfähigkeit von Schülern und dem sozialen Status ihrer Familien - Studie an 450 Chemnitzer Mittelschülern und Gymnasiasten startet

Wie gut ist der Sportunterricht in Sachsen? Wie fit sind Chemnitzer Schüler? Diese Fragen will die Studie "Sport Q" beantworten. Ende 2006 hat das Sächsische Staatsministerium für Kultus diese Untersuchung in Auftrag gegebenen, das Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz führt sie durch. In drei Teilmodulen untersuchen die Wissenschaftler den Sportunterricht in Sachsen und das Bewegungsverhalten von Chemnitzer Schülern.

Im Dezember startet die Untersuchungsphase des zweiten Teilmoduls. 450 Chemnitzer Mittelschüler und Gymnasiasten der fünften Klassen absolvieren dafür einen sportmotorischen Test. Anschließend werden deren Eltern zunächst mit einem Fragebogen, später auch in Interviews, zu ihrem sozioökonomischen Hintergrund befragt. Ziel ist es, den "Zusammenhang zwischen motorischer Leistungsfähigkeit und dem sozioökonomischen Status sächsischer Schüler" zu analysieren, so der Name des Untersuchungsmoduls. "Es soll eine möglichst repräsentative Studie erarbeitet werden", beschreibt Projektleiter Prof. Dr. Albrecht Hummel, Inhaber der Professur Sportpädagogik/-didaktik an der TU Chemnitz.

Das erste Teilmodul der Studie "Sport Q", in dem es um die Analyse des Sportunterrichts, der neuen sächsischen Sportlehrpläne und des motorischen Basistests ging, ist inzwischen abgeschlossen und die Datenauswertung der schriftlichen Lehrer- und Schülerbefragungen zur Situation des Sportunterrichts läuft. "Wir hoffen, dass wir Aussagen zu bestimmten Verhältnissen und Entwicklungstendenzen an sächsischen Schulen treffen können. Es geht uns unter anderem darum, herauszufinden, unter welchen Bedingungen der Sportunterricht in Sachsen stattfindet und wie zufrieden Schüler und Lehrer sind", so Projektmitarbeiter Thomas Borchert. Insgesamt haben 1.100 Mittelschüler und Gymnasiasten sowie 600 Lehrer an der Befragung teilgenommen.

Im dritten Teilmodul der Untersuchung geht es im ersten Quartal 2008 um die Wirksamkeit von Schulsport auf das individuelle gesundheitsbezogene Bewegungs- und Ernährungsverhalten von Schülern. "Innerhalb dieses Themas gibt es die Teilprojekte `Bewegte Pause´ und `Ernährung´. Wir schauen uns das allgemeine Bewegungsverhalten der Schüler in den Pausen und im Sportunterricht an. Außerdem erarbeiten wir gemeinsam mit Studenten und Lehrern, wie das Thema Ernährung im Sportunterricht umgesetzt werden kann", so Sportpädagogin Mandy Erdtel. Für dieses Untersuchungsmodul arbeiten die Wissenschaftler eng mit der Diesterweg- Mittelschule in Chemnitz zusammen.

Die Ergebnisse der gesamten Studie sollen Ende 2009 präsentiert werden.


 


Wie fit sind Sachsens Kinder?
Foto: Ulf Dahl
Pressemitteilung vom 17.10.2007

Große Bewegungsstudie: Wie fit sind Sachsens Kinder?

Große Bewegungsstudie startet - Sportwissenschaftler testen 1.500 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren in 50 Kindertagesstätten - Detaillierte Langzeituntersuchungen in vier Kitas

"Die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern ist in den letzten 25 Jahren um etwa zehn Prozent gesunken. Gleichzeitig stieg das Risiko für körperliche Erkrankungen. Zudem leiden Vor- und Grundschulkinder zunehmend beispielsweise an Haltungsschäden, Herz-Kreislauf- Schwäche, koordinativen Störungen und Übergewicht", berichtet Prof. Dr. Albrecht Hummel, Inhaber der Professur Sportpädagogik/-didaktik an der TU Chemnitz. Seine Aussage stützt sich auf deutschlandweite wissenschaftliche Untersuchungen der letzten 25 Jahre auf dem Gebiet der Sportmedizin. In welchem Umfang diese alarmierende Situation auch auf Sachsen zutrifft, soll nun ein Forschungsprojekt am Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz aufzeigen. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales untersuchen die Sportwissenschaftler in Kooperation mit dem Bereich Grundschuldidaktik Sport der Universität Leipzig die motorische Leistungsfähigkeit von vier- bis sechsjährigen Kindern in Sachsen.

"In den kommenden sechs Wochen werden im Freistaat etwa 1.500 Kinder aus 50 Kindertagesstätten getestet", berichtet die Chemnitzer Projektkoordinatorin Katrin Adler. Auf dem Programm stehen sechs Übungen. Dazu gehören beispielsweise Einbeinstand, Sprünge, Rumpfbeugen und Ballwürfe. Im Projekt versuchen die Forscher Antworten auf viele Fragen zu finden. Wie fit sind sächsische Kinder im Kita-Alter? Wo gibt es motorische Defizite? Gibt es Unterschiede zwischen Kindern, die in der Stadt oder auf Land aufwachsen? Wo müssen vorbeugende Maßnahmen ansetzen? "Wir wollen am Ende des Projektes aufzeigen, welche Rahmenbedingungen im Kinder-Alltag geschaffen werden sollten, um Bewegungsdefizite zu vermeiden und wie Kitas in Kooperation mit den Eltern aber auch vielen anderen Partnern auf dem Gebiet des Sportes für mehr Fitness sorgen können", ergänzt Adler.

Vier Kindertagesstätten im Regierungsbezirk Chemnitz werden von den Wissenschaftlern etwas genauer betrachtet. "Hier werden umfangreichere sportmotorische Tests durchgeführt und das Bewegungsverhalten der Kinder im Alltag genau unter die Lupe genommen", sagt Adler. Um zu erfahren, wie intensiv, wie viel und wie lange sich die Kinder dieser Kitas täglich bewegen, wird eine 24 Stunden-Herzfrequenz-Messung über drei Tage hinweg zu drei Jahreszeiten durchgeführt. Außerdem werden die Eltern zum familiären bewegungsbezogenen Lebensstil befragt. In der Kindertagesstätte "Krabbelkäfer" auf dem Chemnitzer Uni-Campus beginnen die Tests am 19. Oktober 2007. Die Ergebnisse der gesamten Studie sollen im Juli 2008 präsentiert werden.


 


Pressemitteilung vom 13.07.2007

 

Aktive Ferien in den Sommercamps

Die von der TU betreute Kindersportschule Chemnitz lädt im August ein zum bunten Sportprogramm in der Natur

Sie sind schon eine feste Institution: die Sommercamps der Kindersportschule Chemnitz (KiSS), übrigens der einzigen Kindersportschule in Ostdeutschland. Vom 10. bis 12. August und vom 29. bis 31. August 2007 erwarten alle sportbegeisterten Sprösslinge im Alter von fünf bis elf Jahren erlebnisreiche Tage mit Bewegung, Abenteuer und Spaß in der Natur. Betreut werden die Camps vom Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz.

Wie bereits im Vorjahr stehen eine Radtour, eine Schatzsuche, Inline-Skaten und viele Spiele auf dem Programm. "Als Bonbon haben wir uns zusätzlich noch einen lustigen Zehnkampf ausgedacht", so Katrin Adler, Leiterin der KiSS. Natürlich ist für die gesunde Verpflegung auch gesorgt. Es wird abends gegrillt und ein Lagerfeuer läutet die Nachtruhe ein. Wenn es das Wetter zulässt, dürfen die Kinder im Zelt übernachten.

Eltern können ihre Kinder noch bis zum 25. Juli 2007 anmelden. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf 30 Kinder pro Camp begrenzt. Doch es gibt noch freie Kapazitäten für Spätentschlossene, weist die Sportwissenschaftlerin der TU Chemnitz hin: "Im ersten Camp sind noch 17 und im zweiten noch 10 Plätze frei." Die Kosten liegen bei 50 Euro pro Kind. Veranstaltungsorte sind die Sportplätze an der Kleinolbersdorfer- und Cervantesstraße (Adelsberg) sowie die Turnhalle der SG Adelsberg.

Alle weiteren Informationen gibt es unter http://www.kiss-chemnitz.de , darunter auch Fotos aus dem Vorjahr.

Übrigens: Mit den Sommercamps unterstreicht die Technische Universität Chemnitz einmal mehr ihren Anspruch, als familiengerechte Hochschule wahrgenommen zu werden.

 


 

Pressemitteilung vom 31.01.2007

Wettkampf-Premiere im Vogtland

Klingenthal ist zum ersten Mal Gastgeber der Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Skilanglauf - Organisationsteam der TU Chemnitz ruft Studierende zur Teilnahme auf

Vom 23. bis 25. Februar 2007 finden im vogtländischen Klingenthal die Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften (IDHM) statt. "Erwartet werden etwa 120 Teilnehmer aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Österreich und der Schweiz, die im Skistadion Mühlleithen sehr gute Bedingungen vorfinden", sagt Katrin Adler vom Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz und Mit-Organisatorin der IDHM. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Sportpädagogik/-didaktik organisiert gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Nagel, Leiter der Professur Sportsoziologie/-ökonomie, erstmals diese Veranstaltung an der TU Chemnitz. Beide betreuen zehn Studenten der Sportwissenschaft, die das Projekt innerhalb der Lehrveranstaltung "Sportbezogenes Eventmanagement" begleiten.

Zur Klingenthaler IDHM-Premiere warten die Organisatoren mit Neuerungen auf. "Nachdem die Hochschulmeisterschaften im Langlauf in den letzten Jahren nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, wollen wir eine größere Breitenwirkung erreichen. Das 25km-Rennen im klassischen Stil, das am 25. Februar um 10.20 Uhr startet, findet beispielsweise im Rahmen des Internationalen und überregional bekannten Kammlaufs statt", erläutert Prof. Dr. Siegfried Nagel. In den Einzelwettbewerben kommt es am 24. Februar (11.10 Uhr) zum Stelldichein im freien Stil über fünf und zehn Kilometer.

Das Wettkampfwochenende beginnt bereits am 23. Februar um 15 Uhr mit einem Mixed-Teamsprint (jeweils ein Mann und eine Frau bzw. zwei Männer). "Wenn es die Schneelage zulässt, planen wir diesen Teamsprint auf dem Campus der TU Chemnitz durchzuführen inklusive einer Après- Skiparty im Anschluss", so Katrin Adler. Die Organisatoren der TU sorgen darüber hinaus dafür, dass alle teilnehmenden Sportler der Hochschulmeisterschaften erstmals das gesamte Wettkampf-Wochenende in einem gemeinsamen Quartier untergebracht sind. "Wie in einem kleinen olympischen Dorf werden die Athleten unweit der Wettkampfstätten in Grünhaide wohnen. Schließlich ist auch abseits der Langlaufspur durch den geselligen Hüttenabend mit Lagerfeuer, Musik und Getränken für Unterhaltung gesorgt", erklärt Prof. Dr. Siegfried Nagel, der auch ausdrücklich Studenten der TU Chemnitz aufruft, an den Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften teilzunehmen: "Neben einigen Weltcup-erfahrenen Langläufern sind in den letzten Jahren auch immer wieder Athleten aus anderen Sportarten an den Start gegangen". Interessenten können sich bis zum 12. Februar 2007 bei Sebastian Reif (E- Mail: sebastian.reif@s2003.tu-chemnitz.de) anmelden.

Finanzielle Unterstützung erhält das Organisationsteam vom Hochschulsport und dem Studentenrat der TU Chemnitz sowie von regionalen Sponsoren wie den FMK-Sonderkonstruktionen Dresden und von Unternehmen, die sich im "großen Wintersportzirkus" engagieren: Dazu gehören die Sportartikelhersteller Leki, Lafuma, Bigpack, Terra-Band, Gymstick, Biofreeze und der Sportgetränkeproduzent Fitlike.

Die IDHM Langlauf 2007 im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/idhm2007


 


Pressemitteilung vom 29.01.2007

2. Adelsberger Wintercamp für Kinder

Die Kindersportschule Chemnitz lädt in den Ferien zu Sportspielen, Bewegungsspaß und Abenteuern ein

Während die Kurse der Kindersportschule (KiSS) Chemnitz noch Winterferien haben, wartet auf den Nachwuchs trotzdem ein besonderer Winterspaß: In der Turnhalle der SG Adelsberg, Kleinolbersdorfer Straße 61, steigt vom 12. bis 14. Februar 2007 das 2. KiSS-Wintercamp. Jeweils von 9 bis 12 Uhr werden die Kids vom Übungsleiter-Team der Kindersportschule, darunter einige Sportstudenten der TU Chemnitz, betreut. Dabei stehen unter anderem ein Golf-Schnupperkurs, ein Zirkus- Kurs mit Akrobatik und Tanz sowie ein Outdoor-Kurs mit Nordic-Sport und Klettern für die vier- bis elfjährigen Kinder auf dem Plan.

Da solch ein Programm selbst "stärkste Krieger" hungrig macht, sorgt das KiSS-Team für gesunde Pausensnacks und Getränke. Die Kurse werden an allen drei Tagen angeboten und können, je nach Lust und Laune, gebucht werden. Das Angebot richtet sich vor allem auch an die Sprösslinge der Angehörigen der TU Chemnitz. Am 14. Februar wartet, neben einer "Mini- KiSS-Stunde" von 15.30 bis 16.30 Uhr, ein besonderes Highlight auf die kleinen Sportler: Zwischen 16.30 und 17.30 Uhr heißt es "Manege frei!" und die kleinen Teilnehmer des Zirkus-Kurses laden alle Eltern und Kinder zur Vorführung ein. "Wir suchen übrigens immer noch einen sprachgewandten Zirkusdirektor - also einen geeigneten Moderator - für diesen Zirkus-Kurs", erklärt Katrin Adler, KiSS-Leiterin und Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft der TU Chemnitz.

Die Kosten für alle drei Tage betragen 20 Euro pro Kind. Eltern, deren Kinder bereits in der Kindersportschule sind, erhalten den Vorzugspreis von 10 Euro pro Kind. Mitzubringen sind neben guter Laune und viel Energie noch Sportschuhe und Sportsachen für die Turnhalle sowie Winterschuhe für die Aktivitäten im Schnee.

Weitere Informationen zum Wintercamp: http://www.kiss-chemnitz.de

 


 


 

Pressemitteilung vom 04.01.2007

Ein gelbes Trikot vom Biathlon-Weltcup für einen guten Zweck

Damit die Uni-Kids noch besser Sport treiben können
Andrea Henkel versteigert bei Ebay ihr erstes gelbes Trikot vom Biathlon-Weltcup zugunsten der Kindersportschule Chemnitz

Die derzeit beste Biathletin der Welt, Andrea Henkel, versteigert bis zum 8. Januar 2007 beim Online-Auktionshaus Ebay ihr erstes gelbes Trikot vom Biathlon-Weltcup. - natürlich handsigniert. Der Erlös dieser Auktion kommt der Kindersportschule Chemnitz (KiSS) und damit auch den Kindern der Angehörigen der Technischen Universität Chemnitz zugute. Denn die durch das Institut für Sportwissenschaft der TU wissenschaftlich betreute Kindersportschule bietet zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen in Form von qualitativ hochwertigen Sportstunden für Kinder von Studierenden und Mitarbeitern der TU Chemnitz am Standort Uni- Sporthalle. Damit gilt die KiSS, die übrigens die erste Schule dieser Art in den neuen Bundesländern ist, als ein Baustein für eine familienbewusste Infrastruktur der Chemnitzer Universität.

Die Biathletin Andrea Henkel übernimmt mit dieser Spendenaktion die Patenschaft für die Sportarten, die mit dem Ziel einer breiten motorischen Grundausbildung von Kindern zwischen zwei und elf Jahren in der Kindersportschule ausgebildet werden. Insbesondere die bislang am KiSS-Standort Uni-Sporthalle fehlenden Kindersportgeräte und -materialien können nun finanziert werden und die Sportstunden vielfältiger gestalten.

Die Motivation für diese Aktion beschreibt die Biathletin auf ihrer Homepage ( http://www.andrea-henkel.de ) wie folgt: "Ich bin früher immer auf Bäume geklettert, auf sämtlichen Klettergerüsten herumgeturnt, war Tischtennis spielen, Flöße bauen und im Winter trotz Muttis Verbot immer auf gefrorenen Seen unterwegs gewesen… Auf jeden Fall war ich sommers wie winters immer an der frischen Luft." Es sei gut, wenn Kinder die Angebote einer Kindersportschule nutzen können, um den Spaß an der Bewegung zu entdecken. "Es müssen nicht aus allen Kindern Leistungssportler werden, aber leistungsfähige, gesunde Menschen", so Andrea Henkel.

Übrigens: Am 4. Januar 2007 beginnen wieder um 15.30 Uhr in der Uni-Sporthalle am Thüringer Weg die Sportkurse für Kinder. Auf dem Plan der nächsten drei Wochen stehen die Sportarten Turen und Tanzen.

Weitere Informationen zur Kindersportschule Chemnitz: http://www.kiss-chemnitz.de

Link zur Versteigerung: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230072781742



 


 




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