TU Chemnitz > Human- und Sozialwissenschaften  > Institut für Soziologie  > Mitarbeiter

Dipl.-Soz. Katja Schucknecht

Telefon: +49 371 53132956
katja.schucknecht@soziologie.tu-chemnitz.de

Besucheranschrift

Thüringer Weg 9
Raum 125
D-09126 Chemnitz


Postanschrift

TU Chemnitz
Institut für Soziologie
Professur Soziologie des Raumes
D-09107 Chemnitz

Paketanschrift

TU Chemnitz
Institut für Soziologie
Professur Soziologie des Raumes
D-09111 Chemnitz



Sprechzeiten

mittwochs von 11:30 - 12:30 Uhr


Lehr- und Forschungsgebiete

Frau Schucknecht ist Diplomsoziologin und beschäftigt sich hauptsächlich mit:
  • Segregation in ostdeutschen Städten
  • Stadtentwicklung in Ostdeutschland
  • Quantitative Methoden

Lehrveranstaltungen

Legende
Anmeldung möglich
Anmeldung unter Vorbehalt möglich.
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Entweder ist der Anmeldezeitraum überschritten oder die Veranstaltung ist voll belegt.
Übersicht Lehrveranstaltungen
Kolloquium zur Vorbereitung der BA- und MA-Arbeiten
Mi, 13:45-15:15
2/N105
Kolloquium
SS12
B_So__6, M_So__4 Prof. Dr. Christine Weiske
Dipl.-Soz. Salomé Fischer
Dipl.-Soz. Katja Schucknecht
Beginn: 11.04.12
Modul: M17 (BA), M9 (MA)
Räumliche Sozialstrukturen
Do, 11:30-13:00
3/B002
Seminar
SS12
B_So__4, B_So__6 Dipl.-Soz. Salomé Fischer
Dipl.-Soz. Katja Schucknecht
Beginn: 12.04.12
Modul: M8 (BA)
Räumliche Sozialstrukturen
Do, 09:15-10:45
3/B002
Seminar
SS12
B_So__4, B_So__6 Dipl.-Soz. Salomé Fischer
Dipl.-Soz. Katja Schucknecht
Beginn: 12.04.12
Modul: M8 (BA)

Akademischer Werdegang

  • Studium der Soziologie an der Technischen Universität Chemnitz und der University of Hertfordshire (England). - Vertiefungsgebiete: Regionalforschung und Sozialplanung / Bevölkerung, Lebensalter, Familie. Nebenfächer: Psychologie / Sozial- und Wirtschaftsgeographie
  • Diplomarbeit im Vertiefungsgebiet Regionalforschung und Sozialplanung: "Segregation in ostdeutschen Städten am Fallbeispiel Chemnitz"
  • Abschluss als Diplom-Soziologin
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Regionalforschung und Sozialplanung der Technischen Universität Chemnitz

Publikationen

Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2008): Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Gölitz-Zgorzelec. In: Jurczek, Peter & Niedobitek, Matthias (Hrsg.): Europäische Forschungsperspektiven. Elemente einer Europawissenschaft. Berlin: Dunker & Humblot: 409-433.
Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2009): Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec. In: Vogt, Mattias Theodor et al. (Hrsg.): Peripherie in der Mitte Europas. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang: 283 - 326.
Reißmüller, Ronny/Schucknecht, Katja & Fischer, Salomé (2011): Innenstadtentwicklung in der Shrinking City Chemnitz: Von der Herausforderung, Leere mit Leben zu füllen. In: Reißmüller, Ronny & Schucknecht, Katja (Hrsg.): Stadtgesellschaften im Wandel. Zum 60. Geburtstag von Christine Weiske. Chemnitz: Universitätsverlag: 67-110.
Reißmüller, Ronny & Schucknecht, Katja (Hrsg.) (2011): Stadtgesellschaften im Wandel. Zum 60. Geburtstag von Christine Weiske. Chemnitz: Universitätsverlag.
Schucknecht, Katja (2002): Räumliche Auswirkungen sozialer Mobilität: Segregation in ostdeutschen Städten am Fallbeispiel Chemnitz. In: Reihe Beiträge zur Kommunal- und Regionalentwicklung H. 40. Chemnitz: TU. Diplomarbeit.

_______________________________________________________________________________

Abstract zur laufenden Promotion

Die Positionierung ostmitteleuropäischer Städte im Kontext einer europäischen Kohäsion. Methodologische Möglichkeiten und Begrenzungen einer Sekundäranalyse amtlicher Statistiken.

Zur Fragestellung
Das Dissertationsprojekt widmet sich der Entwicklung ostmitteleuropäischer Städte. Diese wurden durch die postsozialistische Transformation, durch EU-Beitritt und Globalisierungsprozesse in ein erweitertes, europäisches Städtesystem integriert. Hier müssen sie also in einem schon etablierten Städtesystem westeuropäischer Städte eigene Positionen behaupten. Durch ihre jeweilige Ausstattung mit Entwicklungspotenzialen, aber auch -hemmnissen, haben die Städte dabei unterschiedliche Chancen. Dadurch verändert sich das ostmitteleuropäische Städtesystem – einige Städte gewinnen, andere verlieren an Bedeutung.
Das wiederum – so meine These – hat auch Auswirkungen auf die jeweiligen Sozialstrukturen am Ort, bzw. auf die soziale Ungleichheit zwischen den Städten. Denn im Rahmen der Globalisierung bzw. der Europäisierung ist eine Sozialstruktur im Entstehen, die sich nicht mehr ausschließlich an den nationalstaatlichen Grenzen orientiert – es entsteht also eine grenzüberschreitende, europäische (bzw. gar Welt-) Gesellschaft.
Mein Ziel ist daher zunächst die Analyse der (in erster Linie ökonomisch verursachten / verstandenen) Positionen der ostmitteleuropäischen Städte, und in einem zweiten Schritt deren Folgen auf die jeweiligen Sozialstrukturen.
Dazu möchte ich eine Sekundäranalyse durchführen, v.a. mit Hilfe der Europäischen Statistik (Urban Audit), und will letztendlich zu Typen von ostmitteleuropäischen Städten kommen (Synthese von ökonomischen und sozialen Indikatoren), und versuche – sofern es die Datenverfügbarkeit erlaubt – Entwicklungen nachzuzeichnen.