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Dipl.-Soz. Georg Jochum

Funktionen an der Professur und der Universität

  • Doktorand zum Thema „Plus Ultra – oder die Erfindung Amerikas“

Curiculum Vitae

3. November 1967
geb. in Augsburg; aufgewachsen in Langenneufnach (Bayerisch-Schwaben)
1974 – 1987 Grundschule in Langenneufnach; Gymnasium (Abitur) in Schwabmünchen
1987 – 1993 Studium der Soziologie (Nebenfächer Philosophie und Sozialpsychologie) an der LMU- München
1994 – 1997 Mitarbeiter an der Münchner Projektgruppe für Sozialforschung (MPS) in den Projekten

- Wissenschaftlicher Mitarbeiter an dem EC - Projekt „Environmental sustainability and institutional innovation“

- Wissenschaftlichtlicher Mitarbeiter an dem DFG-Projekt „Sustainable Development/Nachhaltige Entwicklung - zur sozialen Konstruktion globaler Handlungskonzepte im Umweltdiskurs“
Seit 1998 Mitarbeiter an dem „Deutschen Museum für Technik und Naturwissenschaften“ (München)

Langfristige Arbeitsthemen

  • Soziologie des gesellschaftlichen Naturverhältnisses
  • Subjektorientierte Soziologie
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Techniksoziologie
  • Globalisierungstheorie
  • Geschichtsphilosophie

Aktuelle Forschungsschwerpunkte


  • Grenzüberschreitungen und Raumrevolutionen der Moderne (nautische Öffnung des Raums; Eroberung der Tiefe; Navigationskunst der Moderne; Ökumenenexpansion)
  • Entdeckung und Erfindung Amerika als Paradigma der Genese der modernen Welt („atlantische Zivilisation“) – Neuerfindung Amerikas als Übergang in eine ‚andere Moderne’
  • Genese und Transformation der Moderne im Spannungsfeld von Subjektivierung des Menschen und Verobjektivierung der Welt
  • Historischer Wandel des gesellschaftlichen Naturverhältnisses (Biosphäre und Technosphäre; Eros und Zivilisation)
  • Geschichte des Geldes und des Kapitalismus
  • Reflexion des (möglichen) Übergangs in ein „globales Zeitalter“ (von der imperialen Expansion zur Integration)

Persönliche Leitlinien der eigenen Arbeit

  • Die „Dialektik der Aufklärung“, das Einmünden der Moderne in den Holocaust, ist als negatives Mahnmahl zu verstehen, welches uns eine Verpflichtung für die Gegenwart auferlegt. Die Verhinderung der heute drohenden globalen Vernichtung von Menschheit und belebter Natur durch ein entfesseltes industriegesellschaftliches System ist das übergeordnete Ziel meiner Arbeit.
  • Die Aufgabe des Soziologen ist es nicht allein, die Gesellschaft zu beschreiben, sondern ebenso, Wege in mögliche Zukünfte zu weisen und Orientierungen zu liefern. Meine Soziologie versteht sich als Beitrag zu einer „Navigationskunst der Moderne“ und ist dem „Geist der Utopie“ verpflichtet.
  • Die Vermittlung zwischen dem Teil und dem Ganzen, dem Subjektiven und dem Objektiven, der menschlichen Gesellschaft und der umfassenden Natur, dem Partikularen und dem Globalen, zu befördern, motiviert meine Arbeit.

Wichtige Veröffentlichungen

Penneralltag - eine soziologische Studie von Georg Jochum zur Lebensführung von "Stadtstreichern" in München. In: Kudera, W., Voss G.(Hrsg.): Penneralltag. München, Mering: Hampp 1996

Der deutsche Diskurs zu nachhaltiger Entwicklung – Abschlußbericht des DFG-Projekts "Sustainable Development/Nachhaltige Entwicklung - zur sozialen Konstruktion globaler Handlungskonzepte im Umweltdiskurs“. München: MPS 2000 (zus. Mit Karl-Werner Brand)

Europa zwischen egalitärem und hierarchischem Humanismus. In: Widerspruch – Münchner Zeitschrift für Philosophie Nr. 42. (2004). S 128-150

Geld und Sprache – ein historischer Blick auf konkurrierende Medien der Kommunikation. In: Habscheid, Holly, Kleemann, Matuschek, G. Voss: Über Geld spricht man. Kommunikationsarbeit und medienvermittelte Arbeitskommunikation im Bankgeschäft. Wiesbaden: VS 2006; S. 263 – 296

Subjektivierung zwischen hybridem Subjekt und Frontiersubjekt. In: Kongressband des Kasseler Soziologie Kongresses 2006. Frankfurt a. M.: Campus 2008. S. 4818-4831 (CD-Rom)

Weitere Aktivitäten und Mitgliedschaften

  • Mitglied von „ISIFO- Instituts für sozialwissenschaftliche Information und Forschung e.V.“ (stellv. Vorsitzender)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Private Aktivitäten und Interessen

  • Reisen (Schwerpunkt: Atlantikküste, Lateinamerika)
  • Bergsteigen
  • Musik