Diskussionsrunde mit Günter Voß: Soziologie zwischen Studium und Beruf.
Der Bologna-Prozess stellt die größte universitäre Reform der letzten Jahrzehnte dar und macht auch nicht vor der Chemnitzer Soziologie halt.
Prof. G. Günter Voß, Experte auf dem Gebiet der Arbeitssoziologie, stellte sich den Fragen der Chemnitzer Soziologiestudierenden. Dabei wurde unter anderem den Aspekten der Veränderung der Qualifikationsprofile (Chancen und Risiken) einerseits und den Arbeitsgesellschaftlichen Wandel andererseits Rechnung getragen.
Besondere Betonung erfuhr der Punkt der Eigeninitiative, der stärker denn je in das Blickfeld der Betrachtung rückt, wobei nicht zwingend der Lebenslaufzuschnitt von Extra-Engagement den Schlüssel zum Erfolg sichert, sondern interessengeleitetes Handeln fördert auch die eigenen Qualifikationen und macht dabei auch noch Spass.