Alltägliche Lebensführung
"All das, was man immer wieder, tagaus tagein, so zu tun hat - und wie man das ganze unter einen Hut kriegt"
Mit diesem Zitat aus einem Interview kann man kurz umreißen, womit sich dieses Thema befasst: Es geht um das tagtägliche Tun von Menschen in ihren verschiedenen Lebenssphären - sowohl in ihrer erwerbsförmigen "Arbeit" wie auch in ihrem privaten "Leben" (das immer auch durch "Arbeiten" aller Art geprägt wird). Es geht um den ganz "normalen" und von vielen Routinen geprägten "grauen" Alltag, der deswegen aber alles andere als unwichtig ist. Es geht insbesondere darum, dass dieser so normale Alltag keineswegs einfach "da" ist, sondern dass er praktisch konstruiert, stabilisiert und erhalten, aber auch - wenn es nötig ist - gelegentlich wieder geändert werden muss -, und wie man dies macht. Nicht zuletzt ist jedoch ein wichtiges Thema, welchen historischen Veränderungen dieser Alltag in der Gesellschaft unterliegt, also die Frage nach der "Lebensführung im Wandel".