TU Chemnitz > Human- und Sozialwissenschaften  > Institut für Soziologie  > Mitarbeiter

Dr. Frank Kleemann

Telefon: +49 371 53133929
Telefax: +49 371 531833929
frank.kleemann@soziologie.tu-chemnitz.de

Institut für Soziologie
Thüringer Weg 9, Raum 008
09126 Chemnitz
(Postanschrift: 09107 Chemnitz)



.

Curriculum Vitae

1967 geboren in Remagen
1973-1986 Grundschule und Gymnasium in Sinzig (Rhein)
1986-1988 20monatiger Zivildienst beim Verein für individuelle Schwerstbehindertenbetreuung (ViS e.V.), Bonn
1988-1995 Studium zunächst der Statistik, dann der Soziologie (mit Psychologie und Politischen Wissenschaften) an der Universität München (Dipl. Soz.) und an der University of Pennsylvania (Master of Arts)
1996-1998 Landesgraduiertenstipendium des Freistaates Sachsen; dreisemstriges Zusatzstudium „Qualitative Methoden in den Sozialwissenschaften“ an der FU Berlin
seit 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Industrie- und Techniksoziologie der TU Chemnitz
2004 Promotion zum Dr. phil. an der TU Chemnitz
2002/3 und 2005/6 jew. 1 Jahr Elternzeit
2010/11 Vertretung der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeitssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (WS 10/11 u. SoSe 11)
Familie: eine Frau, eine Tochter (geb. 2001), ein Sohn (geb. 2004)

Langfristige Arbeitsthemen

  • Arbeitsalltag und Arbeitshandeln
  • Subjektivierung von Arbeit / Arbeit und Subjektivität
  • sozialwissenschaftliche Dienstleistungsforschung
  • Informatisierung von Arbeit
  • Wissens- und Kommunikationsarbeit
  • Alltägliche Lebensführung
  • Arbeitsorientierungen, -einstellungen und -motivationen
  • (interpretativ-)qualitative Sozialforschung

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Auswirkungen der Subjektivierung von Arbeit auf Organisationen und Beschäftigte
  • Konsumentenarbeit; Konsum als kulturelle und alltägliche Praxis
  • Politische Praxen und Orientierungen

Leitlinien der eigenen Arbeit

  • Aufgabe der Soziologie ist es, hinter die Kulissen der Gesellschaft zu blicken und „verborgene Mechanismen der Macht“ (Bourdieu) zu identifizieren
  • Soziologie sollte die Menschen empirisch in den Blick bekommen, denn: "wie die Gesellschaft selbst den Menschen als Menschen produziert, so ist sie durch ihn produziert" (Marx)
  • Es gibt kein Patentrezept dafür, wie man Soziologie betreiben sollte, sondern nur mehr oder weniger gute Analysen von Gesellschaft
  • Soziologie soll empirisch genau hinschauen und nah an den untersuchten Phänomenen sein – (frei nach dem Fotografen Robert Capa:) “If your sociology isn’t good enough, you’re not close enough”
'

Lehrveranstaltungen im WS 2011/12

Legende
Anmeldung möglich
Anmeldung unter Vorbehalt möglich.
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Entweder ist der Anmeldezeitraum überschritten oder die Veranstaltung ist voll belegt.
Übersicht Lehrveranstaltungen
'

Publikationen

nach Jahren:
Matuschek, Ingo/Krähnke, Uwe/Kleemann, Frank & Ernst, Frank (2011): Links sein. Politische Praxen und Orientierungen in linksaffinen Alltagsmilieus. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hornung, Sabine/Kleemann, Frank & Voß, G. Günter (2011): Managing a New Consumer Culture. “Working Consumers” in Web 2.0 as a Source of Corporate Feedback. In: Wittke, Volker & Hanekop, Heidemarie (Hrsg.): New Forms of Collaborative Production and Innovation on the Internet – An Interdisciplinary Perspective. Göttingen: Göttingen University Press: 131-152.
Kleemann, Frank (2011): Rezension zu Robert Castel / Klaus Dörre (Hg.), 2009: Prekarität, Abstieg, Ausgrenzung. Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts. Frankfurt am Main/ New York: Campus. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis 34,2: .
als Liste:
pdf.png
.pdf (29 kiB)
Anzeigen Herunterladen
'

Weitere berufliche Funktionen, Aktivitäten und Mitgliedschaften

  • Mitglied des Instituts Arbeit und Gesellschaft (INAG), München und Chemnitz
  • Durchführung von Methodenseminaren und Forschungswerkstätten für Doktoranden für die Rosa-Luxemburg-Stiftung und an der TU Chemnitz
  • Mitgliedschaften: DGS, ASA, SPD, ver.di

Private Interessen und Aktivitäten

Vorlesen, Murmelbahn, Lego-Zoo und Holzeisenbahn aufbauen und damit spielen, Wut- und Eifersuchtsanfälle ertragen, mit Puppen und Stofftieren spielen, um Sinn und Berechtigung von Süßigkeiten streiten, Türme bauen und wieder umschmeißen
(Oder gehören Kinder seit der Biopolitik-Offensive der vorigen Bundesregierung gar nicht mehr zum Bereich des Privaten?)