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Promotionen

Laufende Promotionen

Dipl.-Soz. Salomé Fischer

Telefon: +49 371 53136511
salome.fischer@soziologie.tu-chemnitz.de

M.A. Josephine Herold



M.A. Matthias Möller



Dipl.-Soz. Ronny Reißmüller

Telefon: +49 371 53137335
ronny.reissmueller@soziologie.tu-chemnitz.de

Dipl.-Soz. Katja Schucknecht

Telefon: +49 371 53132956
katja.schucknecht@soziologie.tu-chemnitz.de


Abgeschlossene Promotionen

Luczak, Urs (2009): "Ambivalenz Ausgrenzung - Lebensort Villa Itatí in Buenos Aires als Ressource gesellschaftlicher Teilhabe. Perspektiven einer integrativen Planung."
Die Arbeit beschreibt im Kontext eines gesellschaftspolitischen und sozialräumlichen Wandels Prozesse der Ausgrenzung benachteiligter Bevölkerungsgruppen am Beispiel eines Marginalviertels, der Villa Itatí in Buenos Aires.
In Form der Beschreibung der Effekte des Lebensortes Villa Itatí, der Effekte seines materiell-physischen Substrates, seiner Sozialstruktur sowie seines symbolischen Systems, sollen die ambivalenten Wirkungen einer Ausgrenzung dargestellt werden. Der Lebensort wird als Beschränkung und gleichzeitige Ressource gesellschaftlicher Teilhabe bewertet. Als Planer in einem städtebaulichen und soziologischen Verständnis erfasse ich damit den Status Quo als Ausgangslage, um darauf aufbauend Möglichkeiten und Grenzen einer verändernden, integrativen Planung zu erörtern. Die Erkenntnisse aus einem fremdkulturellen Kontext sollen dabei in die hiesige Diskussion um Ausgrenzung bzw. um Quartiere der Ausgrenzung eingebunden werden.
Die vorhandenen Daten basieren zum überwiegenden Teil auf einem Feldforschungsaufenthalt vor Ort. Sie wurden mittels einer Kombination verschiedener qualitativer Methoden erhoben: einer teilnehmenden Beobachtung im Feld im Sinne einer ethnographischen Feldforschung, ergänzt durch leitfadengestützte Interviews mit Bewohnern und Schlüsselfiguren des Viertels sowie verschiedenen externen Experten mit professioneller Beziehung zur Villa Itatí. Daneben wurde, gleichbedeutend, die räumliche Gestalt und Einbindung sowie die infrastrukturelle Ausstattung des Viertels im Sinne einer städtebaulichen Bestandsaufnahme kartiert und durch Fotografie illustriert. Ergänzt werden die vor Ort erhobenen Daten durch eine Auswertung von Zeitungsartikeln zur Villa Itatí sowie einer Sekundäranalyse vorhandener Datenquellen.
Schmitt, Jürgen (2004): „Wer Plant hier für Wen…? Feldforschung in der Interaktionsgemeinde eines ostdeutschen Prozesses der Stadtteilarbeit“. ISBN 978-3-8100-4118-1
Unter den Begriffen „Quartiersmanagement“, „Lokale Partnerschaften“ oder „GWA“ und im Kontext von Förderprogrammen wie URBAN oder „Die soziale Stadt“ boomt der Einsatz von Stadtteilarbeit auch in der ostdeutschen Stadterneuerungspraxis. Nur wenig erforscht sind jedoch die konkreten Interaktionsprozesse, die sich dabei unter den spezifischen Bedingungen ostdeutscher Quartiere vollziehen. Die Arbeit dokumentiert die Ergebnisse eines Feldforschungsprojekts, bei dem diese Prozesse für ein Chemnitzer Fallbeispiel über mehrere Jahre begleitet und untersucht wurden. Dabei wird dargestellt, wie die Sozialisation der lokalen Akteure in den politischen Kulturen der DDR zu ganz eigenen Themen und Scherpunkten innerhalb der Stadtteilarbeit führt, die sich von jenen westdeutscher Konzepte deutlich unterscheiden. (Klappentext)
Steinführer, Annett (2004): "Wohnstandortentscheidungen und städtlische Transformation. Vergleichende Fallstudien in Ostdeutschland und Tschechien". ISBN 978-3-8100-4131-9
Diese vergleichende Analyse untersucht am Beispiel von Leipzig und Brünn (Brno) sich wandelnde Wohnungsmärkte und Segregationsmuster - und erklärt, warum sich diese anders entwickelten, als zu Beginn der Transformationsphase angenommen. Wohnungsmärkte und Segregationsmuster in Ostdeutschland und Tschechien haben in der Transformationsphase der 90er Jahre starke Überformungen erfahren. Zur Erklärung der beabsichtigten wie der nicht-intendierten Folgen dieses Wandels ist es aus akteurstheoretischer Perspektive nötig, die Wohnstandortentscheidungen städtischer Bewohner in den Blick zu nehmen. Die Studie untersucht anhand von Fallstudien in Leipzig und Brünn (Brno), wie die Akteure durch ihre Entscheidungen städtische Strukturen verändern, aber auch, wie ihr eigenes Handeln in die gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozesse eingebunden ist. Strukturellen Faktoren individuellen Handelns - nationalen Wohnungspolitiken, regionalen Wohnungsmärkten und lokalen Segregationsmustern - wird daher besondere Aufmerksamkeit geschenkt, um die Entstehung der "neuen alten" Städte zu erklären. (Klappentext)