Möglichkeiten zum Download von Hausarbeiten, Arbeitshilfen und sonstigen studiumsrelevanten Materialien
Wir erachten es als sinnvoll, von Studierenden geschriebene Seminararbeit einer breiteren Öffentlichkeit als der/dem korrigierenden Dozentin/en zugänglich zu machen. Dies resultiert daraus, dass wir davon ausgehen, dass in Seminararbeiten in der Regel, wenngleich sie Übungscharakter haben, bisher verlorenes innovatives Potential schlummert, das aus der intensiven und gewissenhaften Auseinandersetzung mit einem Thema resultiert. Zudem sind wir der Meinung, dass in Seminararbeiten eine recht große Themenvielfalt zu finden ist, die dem "long tail"-Gedanken des Internets angemessen und entsprechend zu behandeln ist.
Einer schöner Nebeneffekt ist, dass wir mit der kostenlosen Download-Möglichkeit (bei entsprechender Anzahl an Arbeiten) kommerziellen Hausarbeitsplattformen entgegen wirken können und dem Open-Source-Prinzip entsprechend Wissen für alle frei zugänglich machen.
Um die Qualität der Arbeiten zu gewährleisten, bieten wir nur Arbeiten zum Download an, die besser als 2.0 oder ein vergleichbares Ergebniss erreicht haben.
Es ist aber stets zu beachten, dass diese Arbeiten als Übungen angefertigt werden, nicht mit wissenschaftlichen Artikeln et cetera zu vergleichen und nicht zitierfähig sind.
Wenn ihr dieses Projekt unterstützen wollt, dann schickt uns eure guten Seminararbeiten mit Autor, Jahr, Titel, Seminar, Abstract und das gesamte Werk als .pdf.
[das Portal befindet sich momentan im Aufbau - mehr Arbeiten folgen in Kürze]
Die neue Vollerwerbsgesellschaft
Zu der Notwendigkeit und den Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens
Autor: Christian Papsdorf
Verfasst: Sommersemester 2006
Seminar: Arbeitsgesellschaft im Wandel – Diagnosen und Prognosen (Prof. Voß)
Abstract:
Die vorliegende Arbeit umreißt im ersten Teil die wesentlichen Veränderungen der Arbeits-gesellschaft beginnend in den frühen 1980er Jahren. Dabei stehen die aus den Prozessen der Flexibilisierung, Individualisierung und Prekarisierung resultierenden Probleme für das Indi-viduum im Mittelpunkt. Da der gegenwärtige Sozialstaatstypus nicht im Stande ist diese zu lösen, werden die Alternativen negative Einkommenssteuer und bedingungsloses Grund-einkommen hinsichtlich der Wirkung auf die vorher herausgearbeiteten Defizite untersucht. Es zeigt sich, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht nur diese Probleme lösen kann, sondern darüber hinaus noch einen ganzen neuen Typ der Arbeitsgesellschaft begründete: die Neue Vollerwerbsgesellschaft.
Das bildungsorientierte Konsumverhalten der Mittelklasse
Autorin: Anne Keßler
Verfasst: Sommersemester 2007
Seminar: Makrosoziologie II - Neue Theorien
Abstract:
In „Die feinen Unterschiede. Kritik einer gesellschaftlichen Urteilsfähigkeit“ stellt Bourdieu sein Modell des sozialen Raumes vor. Unter Berücksichtigung dieses Modells soll hier das Bildungsorientierte Verhalten der Mittelklasse anhand von zwei Studien untersucht werden.
Wie ist die soziale Struktur innerhalb der Studierenden von Sozialwissenschaften aufgebaut und wie äußert sich ihr „Habitus“ innerhalb des Studiums und des universitären Ablaufes.
Inwieweit nimmt die soziale Stellung der Eltern Bezug auf die Bildungsempfehlung und die Lesekompetenz von SchülerInnen der 4. Klassenstufe. Dazu wurden die Daten der PISA-Studie verwendet.
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Das bildungsorientierte Konsumverhalten der Mittelklasse
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Sind Alten- und Pflegeheime immer noch "Totale Institutionen"?
Autorin: Anne Keßler
Verfasst: Sommersemester 2008
Seminar: Subjektorientierte Soziologie (Prof. Dr. Voß)
Abstract:
Inwieweit ist es gerechtfertigt, Alten- und Pflegeheime aus Sicht der heutigen Situation noch als „Totale Institutionen“ zu bezeichnen. Der Bezugsrahmen dieser Arbeit ist das Konzept von „Totalen Institutionen“ nach Erving Goffman welches er in seinem 1961 (Deutsch 1973) veröffentlichten Werk „Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen“ beschreibt. In dieser Arbeit werden die räumlichen Strukturen in Alten – und Pflegeheimen sowie die Strukturierung des Tagesablaufes durch die BewohnerInnen genauer betrachtet, und mit den Merkmalen „Totaler Institutionen“ verglichen.
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Sind Alten- und Pflegeheime immer noch "Totale Institutionen"?
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Individualisierung und posttraditionelle Gemeinschaft
Autor: Nico Stawarz
Verfasst: Sommersemester 2008
Seminar: Subjektorientierte Soziologie (Prof. Dr. Voß)
Abstract:
In dieser Arbeit wird anhand zweier ethnografischer Studien, „Der Tanzmusiker“ von Howard. S. Becker (1981) und die „Techno-Szene“ vorgestellt durch Ronald Hitzler et. al. (2001)., die Transformation der traditionellen Gemeinschaft hin zur posttraditionellen Gemeinschaft unter Berücksichtigung des Individualisierungsprozesses betrachtet. Die Hinführung zum Thema wird mittels eines Vergleichs zwischen der Gemeinschaft der Tanzmusiker und der Techno-Gemeinschaft erfolgen. Dabei wird festgestellt, dass Individualisierung ein multidimensionaler Prozess ist, der auf Mikro-, Makro-, und Subjektebene wirkt. Anhand der Techno-Szene, der Prototyp einer posttraditionellen Gemeinschaft, wird die Teilnahme an ihr, durch den Menschen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen, exemplarisch dargestellt.
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Individualisierung und posttraditionelle Gemeinschaft
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Soziale Ordnung in der Systemtheorie – Das Ordnungsproblem bei Parsons und Luhmann
Autor: Daniel Wiese
Verfasst: Sommersemester 2008
Übung: Neuere Theorien (Dr. Backert)
Abstract:
In dieser Arbeit geht es um eines der zentralen Grundprobleme der Soziologie, nämlich um die Frage, wie soziale Ordnung möglich ist. Hierbei wird sich auf die Ausarbeitung und Lösung des Problems bei den zwei großen Systemtheoretikern des 20. Jahrhunderts konzentriert, Niklas Luhmann und Talcott Parsons. Nach einem kurzen Abriss des Problems und einiger prominenter Lösungsvorschläge, folgen die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Systemtheoretiker an das Ordnungsproblem. In einem letzten Schritt wird versucht die beiden Ansätze zu vergleichen, also sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede heraus zu arbeiten.
Perspektiven der Sozialisation - Sozialisationsmodelle nach Talcott Parsons und George H. Mead
Autor: Anne-Marie Kilpert
Verfasst: Sommersemester 2009
Übung: Neuere Theorien (Dr. Backert)
Abstarct:
In dieser Arbeit geht es um die Bedeutung der Sozialisation in Erklärungen zur Struktur der Gesellschaft. Herbeigezogen werden die Theorien von Talcott Parsons aus dem Strukturfunktionalismus und die von George H. Mead, der rückwirkend der Theorierichtung des interpretativen Paradigmas zugeordnet wird.
Zunächst werden beide Theorien gesondert voneinander besprochen, wobei das allgemeine Handlungssystem und der Rollen-Begriff bei Parsons und die signifikanten Symbole und die Struktur des Selbstbewusstseins bei Mead aufgegriffen werden. Der anschließende Vergleich enthält folgende drei Kategorien: Die Bedeutung des Individuums, das Erlernen sozialer Normen und der Vorgang des sozialen Handelns. Abgeschlossen wird mit einer kurzen Diskussion, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüberstellt.