Dipl.-Soz. Christian Papsdorf
Telefon: +49 371 53138163
christian.papsdorf@soziologie.tu-chemnitz.de
Besucheranschrift
Thüringer Weg 09
Zimmer 119
Sprechstunde montags 14-15 Uhr sowie nach Vereinbarung (per E-Mail).
Funktionen an der Professur und der Universität
- Mitarbeiter (Lehre) am Lehrstuhl Allgemeine Soziologie II
Ciriculum Vitae
1983
1994 - 2002
2003
2004
10/2004 - 11/2008
01/2007 - 11/2008
11/2008
2009
seit 08/2009 |
Geboren in Lichtenstein
Gymnasium Prof.-Dr.-Max Schneider in Lichtenstein; Vertiefung: sprachliches Profil, Abitur
Zivildienst im DRK-Kindergarten „Sonnenweg“
Freiberufliche Tätigkeit im Bereich Holzhandwerk
Studium der Soziologie (Diplom) an der TU Chemnitz sowie Politikwissenschaften im Magisternebenfach
Stipendiat (Grundförderung) der Friedrich-Ebert-Stiftung
Abschluss Dipl.-Soz. (Thema: Crowdsourcing im Web 2.0)
Verschiedene freiberufliche Projekte
Mitarbeiter (Lehre) bei Prof. Dr. Ditmar Brock/ Dr. Götz Lechner |
Interessensschwerpunkte
- Internetsoziologie
- Der Arbeitende Kunde im Web 2.0
- (Post-)Moderne Gesellschaften im Lichte der Globalisierung
- Sozialstaaten in Theorie und Praxis
- Arbeitsgesellschaft im Wandel
- qualitative Sozialforschung
Veröffentlichungen
Christian Papsdorf (2009). Wie Surfen zu Arbeit wird. Crowdsourcing im Web 2.0. Frankfurt a.M./ New York: Campus.
Lehrveranstaltungen
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Dissertationsprojekt
Im Zuge eines integrativen Zugangs wird ein theoretisches Konzept erarbeitet, das Internet und Gesellschaft in einer wechselseitigen Entwicklungsdynamik in den Blick nimmt. Grundthese hierbei bildet die Annahme, das Internet sei im Kern auf technisch mediatisierte Offline-Kommunikation reduzierbar. Die Emergenz qualitativ und quantitativ neuer Phänomene wird auf die einzigartigen Eigenschaften digitalen Austausches in einem globalen, dezentralen und smarten Netz erklärt. In Kombination dieser spezifischen Charakteristika und der Mediatisierung von Kommunikation wird eine Perspektive geschärft, die es ermöglicht, die Entwicklung des Internet und allen voran des WWW selbst zu erklären. Es kann gezeigt werden, dass das Web einem ungleichzeitigen Differenzierungsprozess unterliegt, dessen Rückseite unweigerlich der technischen Vermittlung von Offline-Kommunikation entspricht. Die Offline-Online-Integration lässt Oberflächenphänomen, wie die zunehmende wirtschaftliche Hegemonie im Internet, erklärbar und darüber hinaus auch operationalisierbar werden.