Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Gölitz-Zgorzelec
Textauszug
Das Forschungsprojekt entstand im Rahmen des internationalen Seminars Collegium Pontes 2004 in Görlitz. Es wendet sich dem Alltagsleben ausgewählter Städterinnen und Städter in Görlitz und Zgorzelec zu. Dabei werden die alltagsweltlichen Praktiken erfragt, die zu einer sozialen Integration beider Teile der Stadt über eine deutliche politische und kulturelle Grenze hinweg führen können. Die Ergebnisse zeigen, dass in den Alltagswelten der Städter ein gemeinsames urbanes Leben entsteht. Von den Praktiken der Aktiven kann das Konzept einer local governance zur Integration profitieren. Die anhaltende Orientierung der Akteure an den jeweils nationalen Politiken wird durch die Integration des Stadtlebens nicht aufgehoben. Die local governance muss somit von transnationalen und europäischen Institutionen gerahmt werden (vgl. Weiske, Schucknecht, Mariusz, 2008, 409).
Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2008):Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Gölitz-Zgorzelec.In: Jurczek, Peter & Niedobitek, Matthias (Hrsg.): Europäische Forschungsperspektiven. Elemente einer Europawissenschaft. Berlin: Dunker & Humblot: 409-433.
Über die Grenze: Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Gölitz-Zgorzelec
Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2008):Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Gölitz-Zgorzelec.In: Jurczek, Peter & Niedobitek, Matthias (Hrsg.): Europäische Forschungsperspektiven. Elemente einer Europawissenschaft. Berlin: Dunker & Humblot: 409-433.
Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2009):Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec.In: Vogt, Mattias Theodor et al. (Hrsg.): Peripherie in der Mitte Europas. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang: 283 - 326.
Weiske, Christine/Schucknecht, Katja & Ptaszek, Mariusz (2009):Über die Grenze. Die integrative Kraft des Lebensalltags in der Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec.In: Vogt, Mattias Theodor et al. (Hrsg.): Peripherie in der Mitte Europas. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang: 283 - 326.
Im Rahmen eines der größten Stadtforschungsprojekte der letzten Jahrzehnte, dem vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprogramm „Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert“, wurde ein Forschungsvorhaben mit dem Titel „Stadt 2030“ initiiert, in dessen Vordergrund das Ziel stand, für die beteiligten Kommunen Leitbilder, Konzepte und Szenarien der zukünftigen Entwicklung zu erarbeiten. Eine der zentralen Problemstellungen, die in den meisten Einzelprojekten thematisiert wurde, war auf die Begriffe „Identität“ und „Image“ bezogen. Dies galt in besonderem Maße auch für das Forschungsvorhaben „Eisenhüttenstadt 2030“, über dessen Ergebnisse im vorliegenden Band berichtet wird. Die Aufgabe, die sich die Autoren im ersten Hauptabschnitt dieses Bandes gestellt haben, besteht darin, die konzeptionellen Unklarheiten aufzulösen, die in der Literatur bei der Behandlung der Themen „Image“ und „Identität“ auffallen, und ein kohärentes, umsetzungsorientiertes Deutungsmuster für die verschiedenen Phänomene der ortsbezogenen Identität vorzulegen. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema ortsbezogener Images und Identitäten sowie zur Frage des Identitätsmanagements dargestellt und die Funktionsweise raumbezogener Identität aufgezeigt. Im zweiten Hauptteil werden die Ergebnisse einer empirischen Erhebung zusammengefasst, die im Rahmen der Projektarbeit in Eisenhüttenstadt durchgeführt wurde. Ziel dieser Untersuchung war es, auf der Grundlage der theoretischen Überlegungen das aktuelle Image von Eisenhüttenstadt und seiner verschiedenen Quartiere sowie die emotionale Bindung der Wohnbevölkerung an diese Stadt zu ermitteln. Dabei werden auch Fremdbilder der Stadt dargestellt, wie sie in der Außensicht verschiedener Probandengruppen und in der Literatur zum Ausdruck kommen. Die Öffnung des Eisernen Vorhangs und die einsetzende Restrukturierung der Industrie haben die Position der Stadt, des Stahlwerkes EKO Stahl und der Stadtbewohner in der ökonomischen und in der sozialen Welt grundlegend verändert. Diese Phase der – von vielen als schmerzlich und mühevoll empfundenen – Neupositionierung der Akteure des Stadtgeschehens wird mit den empirischen Befunden der vorliegenden Arbeit detailliert nachgezeichnet
(Weichhart, Weiske, Werlen, 2006, Klappentext).
Weichhart, Peter/Weiske, Christine & Werlen, Benno (2006):Place Identity und Images. Das Beispiel Eisenhüttestadt. Abhandlung zur Geographie und Regionalforschung Band 9.
In: Wien: Karl Husa und Helmut Wohlschlägel.
Weichhart, Peter/Weiske, Christine & Werlen, Benno (2006):Place Identity und Images.Das Beispiel Eisenhüttestadt. Abhandlung zur Geographie und Regionalforschung Band 9.
Wien: Karl Husa und Helmut Wohlschlägel.