
Bundesministerium für Umwelt (BMU)
12/2008-11/2010
Die Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energien stellen wichtige Herausforderungen der Zukunft dar. Dies ist die Folge von der zunehmend knappen Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Energieressourcen, die entscheidend für die Aufrechterhaltung von Mobilität sind. Im Projekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ bündeln sich die Bestrebungen von Politik, Industrie und Wissenschaft Wege zu finden, den Individualverkehr unabhängig von fossilen Brennstoffen und damit zukunftsfähig zu machen. Besonders Elektrofahrzeuge und deren Weiterentwicklung spielen dabei eine herausragende Rolle.
Im Projekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“ sollen 50 Elektrofahrzeuge im Rahmen eines Feldversuchs über ein Jahr hinweg auf Alltagstauglichkeit und Kundenakzeptanz untersucht werden.
Objektive Messgrößen sind dabei z.B. der Verbrauch, die Nutzungs- und Ladedauer, sowie Daten über das Streckenprofil. Diese Daten werden um subjektive Einschätzungen z.B. der Bedienerfreundlichkeit der Systeme sowie Einstellungen zu Umwelt und Mobilität ergänzt. Anhand der permanenten Erfassung der Fahrzeugdaten, sowie der kontinuierlichen Befragung der Nutzer wird eine wissenschaftlich abgesicherte Einschätzung des Potentials von Elektrofahrzeugen möglich sein. Besonderes Interesse gilt dabei auch dem gesteuerten Laden, bei dem das Fahrzeug als Energiespeicher fungiert. Dabei wird der Strom z.B. aus Windenergie extern gespeichert und so das fluktuierende Angebot aus erneuerbaren Energien flexibel organisiert.
| Kontakt | E-Mail schreiben |
| Projektleitung | Prof. Dr. Josef Krems |
| Mitarbeiter | Franziska Bühler, Peter Cocron, Benno Dielmann, Thomas Franke, Isabel Neumann |
| Bericht | Krems, J. F. (2011). MINIEVatt Berlin – Freude am umweltgerechten Fahren, Verbundprojekt: Klimaentlastung durch den Einsatz erneuerbarer Energien im Zusammenwirken mit emissionsfreien Elektrofahrzeugen – MINI E 1.0 Berlin (Abschlussbericht, Förderkennzeichen 16EM0003). Chemnitz: Technische Universität Chemnitz. |