Lehrveranstaltungen in Psychologie werden an der Technischen Universität Chemnitz - früher Hochschule für Maschinenbau - bereits seit Beginn der Lehrerausbildung im Jahre 1953 angeboten.
(Geschichte der TU Chemnitz)
Zu Beginn der 1990er Jahre ist das Fachgebiet im Zuge des Aufbaues der Philosophischen Fakultät neu eingerichtet worden. In einer Ausstattung mit zunächst vier Professuren wurde in erster Linie in den Lehramtsstudiengängen, im Magisterstudiengang und in Studiengängen mit dem Nebenfach Psychologie unterrichtet.
1997 wurde vom Senat der Universität auf Antrag der Philosophischen Fakultät die Einrichtung eines Diplomstudienganges Psychologie beschlossen. Zunächst gab es einen Fachbereich Psychologie; zum 1. April 2000 wurde das Institut für Psychologie gegründet, dem heute sieben Professuren angehören.
Die Denkschrift zur Einrichtung dieses Studienganges enthält das zugrunde liegende Konzept für den Ausbau des Fachgebietes. Diesem Vorhaben stimmte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst 1998 zu, so dass im Wintersemester 1998/99 die ersten StudentInnen des Diplomstudienganges Psychologie immatrikuliert werden konnten.
Die vier ersten Absolventinnen (Diana Rösler, Carmen Lebherz, Annett Wunderlich und Astrid Oehme) haben bereits im Wintersemester 2003/04 ihr Studium mit großem Erfolg beendet.
Inzwischen haben viele StudentInnen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und arbeiten als Diplom-Psychologen in den verschiedensten Bereichen.
Der im Wintersemester 2006/07 begonnene Bachelorstudiengang Psychologie steht in der Tradition des erfolgreichen Diplomstudienganges in Psychologie an der TU Chemnitz. Dieser Studiengang entspricht zwar nicht vollständig, aber in großen Teilen dem bisherigen Curriculum des Grundstudiums im Diplomstudiengang in Psychologie.
In den konsekutiven Masterstudiengang Psychologie, der wiederum dem zweiten Studienabschnitt des Diplomstudiengangs in weiten Teilen entspricht und einen anwendungsorientierten Charakter besitzt, wurde im Wintersemester 2009/2010 erstmalig BewerberInnen immatrikuliert. Damit haben die Bachelorstudierenden des ersten Jahrganges von 2006/07 die Möglichkeit, nahtlos in den Masterstudiengang einzusteigen. Der Masterabschluss wird für viele Studierende nicht zuletzt deshalb sehr attraktiv sein, weil er die Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und damit zur Approbation ist.
Die Ordnung des Instituts für Psychologie regelt die Rechtsstellung und die Aufgaben
des Instituts, aber auch die Zusammensetzung des Vorstandes und des Institutsrates.