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Exzellenz und Chancengerechtigkeit Fachtagung 18. - 19. Juni 2012
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Evaluierung des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zieht positive Bilanz Um den Anteil von Professorinnen an deutschen Universitäten und Hochschulen gezielt zu steigern, hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das Professorinnenprogramm gestartet. Ziel war es dabei, über eine Laufzeit von fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen zu schaffen und damit die Gewinnung und Einbindung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bereichen, in den Frauen bislang unterrepräsentiert sind, nachhaltig zu unterstützen. Voraussetzung zur Teilnahme war die positive Begutachtung des Gleichstellungskonzepts. Diese Chance nutzten fast zwei Drittel der staatlichen deutschen Hochschulen, vier Fünftel von ihnen mit Erfolg. Auch die TU Chemnitz zählte mit ihrem Gleichstellungskonzept zu den erfolgreichen Hochschulen. Zwei Professuren konnten mit exzellenten Wissenschaftlerinnen besetzt werden, durch die Finanzierung der Professuren durch Bund und Länder konnten die freiwerdenden Mittel l zur Durchführung umfangreicher gleichstellungsfördernder Maßnahmen genutzt werden.
Vor dem Hintergrund der Evaluation des Programms hatte das BMBF zur Fachtagung „Exzellenz und Chancengerechtigkeit: Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder“ am 18. und 19. Juni 2012 nach Berlin geladen. Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte von Universitäten und Hochschulen sowie Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wissenschaft und Forschung tauschten ihre bisher gesammelten Erfahrungen mit dem Professorinnenprogramm in Fachvorträgen, Foren und Podiumsdiskussionen aus. Im Rahmen der Fachtagung gab es eine Posterpräsentation zu Best Practice Beispielen von gleichstellungsfördernden Maßnahmen. Insgesamt wurden exemplarisch 40 innovative Maßnahmen aus verschiedenen, über das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder geförderten Hochschulen in ganz Deutschland, vorgestellt. Ausgewählt worden war auch eine gleichstellungsfördernde Maßnahme der TU Chemnitz - das Mentoringprojekt Girls‘ Tandem. Darin begleiten Studentinnen aus den MINT-Fächern für ein Jahr Schülerinnen der Klassenstufen 8-11, die sich für technisch-naturwissenschaftliche Fächer interessieren, stellen ihnen spannende Studienfächer aus dem MINT-Bereich der TU Chemnitz vor, unterstützen sie in ihrer Studienfachwahl und machen sie auf viele interessante Berufsfelder aufmerksam. Im Projekt werden Studentinnen und Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die im MINT-Bereich studieren, lehren und forschen. Geleitet wird das Projekt von der Gleichstellungsbeauftragten der TU Chemnitz, die zur Fachtagung in Berlin interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu informierte. Karla Kebsch, Technische, Gleichstellungsbeauftragte/ stellv. Frauenbeauftragte, Universität Chemnitz
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Die Ausstellung ausgewählter gleichstellungsfördernden Maßnahmen wurde auf der Seite des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter "Frauen im Wissenschaftssystem" veröffentlicht.
Die PDF finden Sie hier.
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