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Mit dem Jahresbericht 2002 dokumentiert die Universität erneut die hervorragenden Forschungsleistungen ihrer Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Fakultäten, in den zentralen Einrichtungen und der Zentralen Verwaltung sowie ihrer Studentinnen und Studenten. Sowohl im Grundlagen- als auch im anwendungsorientierten Forschungsbereich konnte wieder der Nachweis erbracht werden, dass die Universität zu den leistungsstärksten Hochschulen nicht nur im Freistaat Sachsen zu zählen ist. Das breite Fächerspektrum von den Naturwissenschaften über die Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften bis zu den Geistes- und Sozialwissenschaften ermöglichte disziplinäre Vielfalt und insbesondere interdisziplinäre Forschungsfähigkeit. Die weitere Forschungsschwerpunktbildung in allen Fakultäten und der Ausbau der universitären Forschungsprofilierung haben mit dazu beigetragen, dass vier Sonderforschungsbereiche, zwei DFG-Forschergruppen, zwei Graduiertenkollegs und ein Promotionskolleg die Arbeit erfolgreich fortsetzen bzw. beginnen konnten. Zwei neue Promotionskollegs wurden vorbereitet und fakultätsübergreifende Kompetenzzentren haben ihre Tätigkeit aufgenommen. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen sowie weitere öffentliche und private Zuwendungsgeber wurden im Berichtszeitraum mehr als 400 Forschungsvorhaben zusätzlich zu einer Vielzahl von haushaltfinanzierten Projekten bearbeitet. Die zur Verfügung stehenden Forschungsfördermittel im Jahr 2002 konnten gegenüber dem Vorjahr noch gesteigert werden. Insbesondere der ingenieurwissenschaftliche Bereich erzielte bei der Einwerbung sogenannter Drittmittel Werte pro Professur, welche deutlich über dem Bundesdurchschnitt lagen. Zu Kernaufgaben der Universität gehörten im Jahr 2002 auch wieder die Gewinnung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bezüglich abgeschlossener Promotionen und Habilitationen wurden die besten Ergebnisse im Vergleich zu den vorangegangenen fünf Jahren erzielt. Kooperationen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft konnten weiter ausgebaut werden; die regionale und überregionale Zusammenarbeit hat u. a. durch den Abschluss langfristiger Rahmenverträge an Bedeutung gewonnen.
Mit dem Jahresbericht Forschung 2002 der Technischen Universität Chemnitz sollen nicht nur die interessierte Öffentlichkeit sowie Fachkolleginnen und Fachkollegen angesprochen, sondern könnten auch potenzielle Praxispartner für gemeinsame Forschungsvorhaben gewonnen werden.
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