| ViFa 65plus - Visuelle Fahrassistenz für ältere Menschen |
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 | ViFa 65plus ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt aus Ingenieurwissenschaften, Verkehrspsychologie und Arbeitswissenschaften. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Systems, mit dem einem älteren Autofahrer signifikante Verkehrsinformationen mittels Head Up Display kontaktanalog, also mit der Realität deckungsgleich, in die Windschutzscheibe projiziert werden. Dabei soll das System auf bereits bestehende Fahrerassistenzsysteme wie Fahrspurerkennung und Verkehrszeichenerkennung zurükgreifen und deren Daten verwenden.
Die Schwerpunkte der Forschung auf dem Gebiet der Ingenieurswissenschaften liegen hier vor allem auf der Realisierung einer flächigen Darstellung in der Windschutzscheibe mit entsprechender Auswahl der dafür notwendigen, platzsparenden Technologie und die Erfassung und Auswertung der Positionsinformationen des Kopfes des Fahrers zur Ermöglichung der kontaktanalogen Darstellung. Auf dem Gebiet der Verkehrspsychologie und Arbeitswissenschaften sind die Forschungsschwerpunkte vor allem die Ermittlung der Akzeptanz eines solchen Systems, die Wirkung auf andere Fahrzeuginsassen und die Beurteilung, wie die Informationen sinnbringend und im richtigen Maß dem Fahrer visuell übermittelt werden können. |
| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Dipl.-Ing.(FH) Arne Glaser |
| Ethernet-over-DC-Bus - Breitbandige Datenübertragung über das 12V–Bordnetz in Kraftfahrzeugen |
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| Ziel der Forschung ist die Realisierung einer breitbandigen Datenübertragung über die bereits vorhandenen Stromversorgungsleitungen des KFZ–Bordnetzes. Durch den Wegfall zusätzlicher Datenleitungen ergeben sich signifikante Gewichts– und Kostenreduzierungen des Kabelbaums in Automobilen. Im Gegensatz zu der in der Heimvernetzung eingesetzten Powerline Communication (PLC) gelten im Kraftfahrzeug andere Umgebungsbedingungen und Anforderungen. Hervorzuheben sind hierbei besonders die starken Störsignale auf den Leitungen und die höheren Anforderungen im Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).
Unsere Forschungsschwerpunkte liegen hierbei auf der Untersuchung geeigneter Modulationsverfahren in Verbindung mit leistungsfähigen Fehlerkorrekturmechanismen und geeigneter Signalkopplungen, um eine breitbandige Datenübertragung unter den harten Bedingungen im Kraftfahrzeug zu ermöglichen. |
| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Dipl.-Ing.(FH) Stefan Heiland |
| Computer Vision auf Embedded Systems - DSP basierte Algorithmen für smarte Bildverarbeitungsysteme |
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 | Die Thematik Computer Vision ist ein lange unterschätztes Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik. In den 1960er Jahren glaubte man, dass es kein Problem sein würde, Maschinen das „Sehen“ beizubringen. Heute wissen wir, dass dem nicht so ist. „Machine Vision“ gehört aktuell zu den komplexesten und potentialträchtigsten Bereichen für Embedded Applikationen.
Eine leistungsfähige Sensorik ist Voraussetzung für die Erschließung weitreichender Applikationsfelder in diesem Bereich. Eigenschaften wie Robustheit, Rechenleistung, Zuverlässigkeit, Standardkonformität u.v.m. spielen eine entscheidende Rolle.
Die Professur Digital- und Schaltungstechnik arbeitet an und mit einer leistungsfähigen Stereo-Vision Plattform, welche für eine Vielzahl von Applikationen (z.B. Personenerkennung, Raumüberwachung, Objekterkennung) zum Einsatz kommt. Die Migration von leistungsfähigen Bildsensoren sowie Digitalem Signalprozessor (DSP) ergeben ein hochperformantes smartes System.
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| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Dipl.-Ing. Michel Findeisen |
| Symantic Computer Vision - Intelligente Verhaltensanalyse zur Erschließung neuer Anwendungsfelder im Bereich Bildverarbeitung |
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 | Die Anzahl an Kameras, welche für eine Vielzahl von Applikationen zum Einsatz kommt steigt stetig. Besonders immens ist dies im Bereich von Überwachungstechnik zu verzeichnen. Millionen Kameras zeichnen rund um die Uhr ungeheure Mengen an Datenmaterial auf. Eine schier unlösbare und vor allem unbezahlbare Aufgabe, alle Daten anzuschauen, zu managen oder etwa nach Informationen zu durchsuchen.
Moderne Verfahren der Bildverarbeitung können dieses Problem lösen: Verfahren der Objekterkennung und –Klassifizierung sind heute bereits ausgereift und in weit verbreitetem Einsatz. Darauf aufbauend erweitern neue Verfahren die syntaktische Analyse des Bildmaterials um eine Semantische. Dieser neue Ansatz wird Verhaltensanalyse genannt, und ermöglicht es große Datenbestände automatisch überwachbar, auswertbar und nach bestimmten Informationen durchsuchbar zu machen.
Anwendungsfelder sind unter anderem die Medizintechnik (AAL; Häusliche Pflege im Alter bzw. bei Demenz; Stationäre Überwachung,…) und die Sicherheitstechnik (Diebstahlerkennung, Intrusion Detection, Überwachung von Öffentlichen Plätzen, Personenerkennung im Fahrzeuginnenraum,…).
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| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Dipl.-Ing. Michel Findeisen |
| Software Defined Radio Receiver - Optimierung von Basisbandalgorithmen für einen Software Defined Radio DAB+/DMB Receiver |
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 | Software Defined Radio (SDR) ist ein moderner Ansatz, um nachrichtentechnische Funktionen von der Hardware in die Software zu transferieren. Zielplattform hierfür sind leistungsstarke Digitale Signalprozessoren oder FPGAs, welche mit den hohen Datenraten OFDM basierter Übertragungssysteme zurecht kommen. Ziel der Forschungsarbeit besteht in der Entwicklung eines SDR basierten DAB+/DMB Empfängers, wobei der Hauptfokus in der Ausarbeitung effektiver und robuster Algorithmen zur Zeit-/Frequenzsynchronisation sowie der Schätzung des durch den A/D- bzw. D/A-Wandler verursachten Samplerateoffset liegt. Weiterhin wird die Algorithmische Kombination aus Phasendemodulation und Kanaldecodierung durch den Viterbi Decoder, sowie die Schätzung der Kanalimpulsantwort durch Blinde Kanalschätzverfahren unter dynamischen Übertragungskanälen vertieft untersucht. Aber auch zukunftsträchtige Ansätze wie DAB Diversity mittels Blind Maximum Ratio-Combining stehen in der Forschungsarbeit im Vordergrund. |
| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Dipl.-Ing. Sebastian Baumgartner |
| LTE Relay - Erhöhung der Datenrate durch Relaystationen in LTE Netzwerken |
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 | In den nächsten Jahren ist im Mobilfunk (insbesondere durch Videoübertragungen) mit nahezu exponentiell wachsenden Datenaufkommen zu rechnen. Die maximale Datenrate ist jedoch durch das Verhältnis von Signal- zu Rausch- und Störleistung (SINR) limitiert. Um eine möglichst maximale Datenrate in einer Mobilfunkzelle zu gewährleisten, ist es erforderlich das SINR Verhältnis auch am Rande der Zelle möglichst hoch zu halten, da dadurch die Rate der gesamten Zelle bestimmt wird. Technisch sind dafür Relay-Stationen vorgesehen, welche im Randbereich einer Funkzelle fungieren und das SINR Verhältnis erhöhen und damit die Datenrate steigern. Befindet sich ein Anwender im Randbereich einer Zelle wird das Signal der Basisstation (BS) hin zum User Terminal (UT) über eine solche Relaystation (RS) geleitet. Aufgrund des bei LTE verwendeten OFDMA Verfahrens sind dabei verschiedene Relay-Technologien denkbar. Ziel der Forschungsarbeit sind insbesondere sogenannte Amplify and Forward Relays, welche das zur Vermeidung von Intersymbol Inteferenzen verwendete Guard Intervall (GI) zum Aufbau eines Single Frequency Netzwerkes (SFN) zwischen Basis- und Relay-Station nutzen. Unter Einhaltung der Grenzen des GI, kann das Signal der BS einfach verstärkt und auf der gleichen Frequenz wieder ausgesendet werden. Ein weiterer Aspekt der Forschungsarbeit besteht in der Untersuchung des vom LTE Standard vorgesehen Broadcast Übertragungsmodus. Damit können für eine effektivere Nutzung der zur Verfügung stehenden Datenkapazität, identische Videostreams durch mehrere Unicast Verbindungen, zu einer Multicast bertragung zusammengefasst werden. |
| Ihr Ansprechpartner zum Thema: | Prof. Dr.-Ing. Gangolf Hirtz |