Forschung an der TU Chemnitz
Professorship of Communications Engineering
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Hannes Heinel - Komponenten für einen "Intelligenten Schulranzen; 2005/2006
Während seines zweiwöchigen Schülerpraktikums an der Professur für Nachrichtentechnik der TU Chemnitz hat Hannes Heinel „Komponenten für einen intelligenten Schulranzen“ entwickelt. Konkret hat er sich dabei mit der computergesteuerten Erkennung von Schulbüchern befasst. Grundidee war es, mit Hilfe eines Computers, einer Software und einfacher Hardware speziell markierte Gegenstände automatisch und rechnergestützt zu erkennen. Im Sinne einer praktischen Anwendbarkeit ging es dem Schüler des Johannes-Keppler-Gymnasiums dabei um eine Schulbucherkennung.
Während seines zweiwöchigen Schülerpraktikums an der Professur für Nachrichtentechnik der TU Chemnitz hat Hannes Heinel „Komponenten für einen intelligenten Schulranzen“ entwickelt. Konkret hat er sich dabei mit der computergesteuerten Erkennung von Schulbüchern befasst. Grundidee war es, mit Hilfe eines Computers, einer Software und einfacher Hardware speziell markierte Gegenstände automatisch und rechnergestützt zu erkennen. Im Sinne einer praktischen Anwendbarkeit ging es dem Schüler des Johannes-Keppler-Gymnasiums dabei um eine Schulbucherkennung.

Diese funktioniert ähnlich wie ein Alarmsystem im Kaufhaus: An den Büchern werden kleine Kupferschaltkreise, so genannte RFIDsexterner Link (Radio Frequency Identification), angebracht, die auf Funksignale reagieren und ein entsprechendes Rücksignal erzeugen. Ein spezielles Lesegerät, das an der Wohnungstür bzw. der Zimmertür des Schülers angebracht ist, erkennt die Signale und gibt sie an einen angeschlossenen Rechner weiter. Dieser hat den Stundenplan des Schülers gespeichert. Damit ist immer genau bekannt, welche Bücher sich an welchem Schultag in dem Schulranzen befinden sollten. Die von Hannes Heinel entwickelte Software erkennt mit Hilfe der spezifischen Funksignale, welche Bücher sich aktuell in der Schultasche befinden. So kann das System den Schüler auf fehlende Lehrbücher hinweisen, sobald dieser mit dem Schulranzen das Haus verlässt. In der Praxis werden besonders Schulanfänger mit dieser Technik keine Bücher mehr vergessen können.

Im Anschluss an sein Praktikum hat Hannes Heinel sich entschlossen, auch sein BeLL-Projekt in Zusammenarbeit mit der Professur für Nachrichtentechnik zu absolvieren. Da die Arbeiten zur Schulbucherkennung weitestgehend abgeschlossen waren, sollte das Konzept eines „intelligenten Schulranzen“ nun auf andere Weise weitergeführt werden. So ist die Idee entstanden, die Schultasche technisch mit GPS und Handyempfang auszustatten, um dadurch den Schulweg sicherer zu gestalten.