Professur Elektrische Energiewandlungssysteme und Antriebe

Themen für studentische Arbeiten


Interne Themen

Erweitern einer Software zur Verwaltung von Antrieben um ein Modul zur Kommunikation mit ethernetfähigen Antrieben
Moderne Antriebe sind mit zeitgemäßen Schnittstellen wie z.B. Ethernet ausgerüstet. Sie sorgen für ein hohes Maß an Konnektivität des Antriebs mit seiner Umwelt. Dadurch ist es möglich Parameter und Steuerdaten bequem mit einem PC zu verwalten und mit den Antrieben zur Laufzeit zu kommunizieren.
Im Rahmen einer studentischen Arbeit ist die am Lehrstuhl vorhandene Software Visual Drive Manager so zu erweitern, dass es möglich ist eine Ethernet-Verbindung zu einer ebenfalls vorhandenen Hardware herzustellen. Das Softwaremodul soll in der Lage sein mit einem Antrieb zu kommunizieren. Dabei sollen Daten gesendet bzw. empfangen werden. Weiterhin ist anzustreben, alle nötigen Konfigurationen der Ethernetschnittstelle vornehmen zu können. Einen besonders anspruchsvollen Aspekt bildet die Sicherheit bei der Kommunikation, da ethernetfähige Antriebe immer einer Manipulation durch Dritte ausgesetzt sind. Deshalb sind verschiedene Sicherheitskonzepte (Verschlüsselung, etc.) zu untersuchen bzw. vorzuschlagen. Das Thema ist geeignet für Studenten der Elektrischen Energietechnik, der Automatisierungstechnik, der Mechatronik oder der Informationstechnik. Erfahrungen mit der Programmiersprache C sind von Vorteil.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dipl.-Ing. Patrick Bräuer


Erstellung einer Benutzerschnittstelle für eine Material-Datenbank im Entwurf elektrischer Energiewandlungssysteme
Der Entwurf von elektromagnetischen Energiewandlern benötigt eine Vielzahl von Materialdaten, also elektrische, magnetische, thermische und mechanische Eigenschaften verschiedener Werkstoffe. Um automatisierte Entwurfsgänge zu ermöglichen und Übertragungsfehler zu vermeiden, wurde dafür eine Material-Datenbank erstellt. Diese ermöglicht die komfortable Abfrage von Eigenschaften der darin verzeichneten Werkstoffe aus MATLAB heraus.
Im Rahmen einer studentischen Arbeit soll nun für diese Material-Datenbank eine Benutzeroberfläche entstehen. Deren hauptsächliche Aufgaben umfassen das Hinzufügen, Modifizieren bzw. Löschen von Datensätzen, die Auflistung verzeichneter Werkstoffe mit ihren Eigenschaften sowie den Export von Daten für andere Entwurfsprogramme wie Mathcad, FEMAG, FEMM oder MAXWELL. Optionale Zusatzfunktionen sind beispielsweise das Suchen und Vergleichen von
Werkstoffen oder das Drucken von Übersichten.
Das Thema ist geeignet für Studenten der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Mechatronik, des Maschinenbaus, des Wirtschaftsingenieurwesens sowie der Informatik. Erfahrungen mit SQL, MATLAB und mit der Programmiersprache Python (alternativ Java, PHP oder C++/C#) sind von Vorteil, aber nicht zwingend Voraussetzung für die Bearbeitung des Themas.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dipl.-Ing. Mathias Lindner


Untersuchungen zum praktischen Einsatz verschiedener FEM-Programme bei der Berechnung elektromagnetischer Energiewandlungssysteme
Numerische Analysen mit Hilfe von Finite-Elemente-Methoden haben sich während der letzten Jahre in der Berechnung von elektrischen Maschinen etabliert. Sie erleichtern die Optimierung einer Maschine beispielsweise hinsichtlich Verlustentstehung und Ausnutzung ohne die Notwendigkeit eines langwierigen Prototypen-Baus. Aufgrund dieser Entwicklungen sind mittlerweile zahlreiche FEM-Programme verfügbar, die sich teils erheblich voneinander unterscheiden.
Im Rahmen der studentischen Arbeit sollen verschiedene am Lehrstuhl verfügbare FEM-Programme systematisiert und untereinander sowie mit analytischen Berechnungen und Messungen an geeigneten Magnetkreisen verglichen werden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem Vergleich der Berechnungsergebnisse, des Funktionsumfangs der Software und den Anforderungen zur Problembeschreibung. Das Ziel der Arbeit ist - neben dem Erwerb umfangreicher Kenntnisse zur numerischen Simulation - die Erstellung eines Leitfadens zur Eignung der Software für verschiedene Berechnungsaufgaben.
Das Thema ist geeignet für Studenten der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der Mechatronik und des Maschinenbaus. Erfahrungen auf dem Gebiet des Entwurfs elektrischer Maschinen sowie mit der Methodik finiter Elemente sind von Vorteil, aber nicht zwingend Voraussetzung für die Bearbeitung des Themas.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dipl.-Ing. Mathias Lindner


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Externe Ausschreibungen

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