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Überblick Web-Grafik |
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Wenn man Illustrationen für eine Web-Seite erstellt, besteht die größte Herausforderung in der relativ niedrigen Auflösung der Computerbildschirme. Sie können heute jedoch schon Tausende oder sogar Millionen Farben anzeigen. Man kann diesen Farbreichtum durchaus so einsetzen, daß Beschränkungen durch die geringe Auflösung weniger ins Gewicht fallen.
Benutzer aus den Bereichen Wissenschaft und Bildung beginnen langsam auf die Tatsache aufmerksam zu werden, daß digitales Publishing von Natur aus Farb-Publishing ist. Warum? Das Verteilen von Farbbildern über das Web ist wesentlich kostengünstiger als Farbdruck sowie einheitlicher und zuverlässiger. Die Ausnahme ist ein besonders ausgefeilter Farbdruck, der dann aber auch entsprechend kostspielig wird. ![]() Das Web eignet sich genauso ausgezeichnet für die Übertragung komplexer Reprovorlagen an Studenten: ![]() Die Verarbeitung komplexer Illustrationen oder Fotos Die oben abgebildete anatomische Grafik wurde ursprünglich mit einer viel höheren Auflösung in Adobe Photoshop hergestellt (1000 x 2000 Pixel, 24-Bit RGB-Datei). Wir verkleinerten ein Exemplar auf die oben gezeigte Größe. Dabei verwendeten wir den Unsharp Mask-Filter von Photoshop (bei 60%), um die Schärfe der Grafik wiederherzustellen. Obwohl diese kleine Version der Zeichnung etwas an Auflösung und Farbdetail eingebüßt hat, sind auf ihr immer noch alle wichtigen anatomischen Merkmale erkennbar. Wir glauben, daß sie in der Qualität einer äquivalenten Grafik eines Lehrbuchs in nichts nachsteht. Diagramme für den Computerbildschirm Einfache Diagramme können sich für die Darstellung auf dem Bildschirm eignen. Voraussetzung ist allerdings, daß sie so gestaltet werden, daß sie mit dem Pixel-Gitternetz auf dem Bildschirm übereinstimmen. Grafiken mit orthogonalen (geraden horizontalen oder vertikalen) Linien oder diagonalen Linien in einem Winkel von 45 Grad eignen sich am besten für die Bildschirmwiedergabe. Das zeigt die folgende, vergrößerte Illustration: Komplexe Bildsymbole lassen sich nur schwer interpretieren. Sie bekommen auf dem Bildschirm ein verschwommenes und verwirrendes Aussehen. Am besten ist es also, wenn Sie Ihre Bildsymbole und Naviationsgrafiken so einfach wie möglich halten: Einfache isometrische Perspektivgrafiken sind ebenfalls gut geeignet, da sie aus geraden Linien und 45-Grad-Diagonalen aufgebaut sind. ![]() Grafiken, die so aufgebaut wurden, daß sie mit dem Pixel-Gitternetz übereinstimmen, lassen sich in Photoshop nicht automatisch vergrößern oder verkleinern. ![]() Verwenden Sie für Diagramme, Navigationsgrafiken oder andere Grafiken, die Text enthalten, immer das GIF-Grafikformat. |
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