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Überblick Web-Grafik |
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GIF-Dateien Das GIF oder auch Graphic Interchange Format, wurde in den achtziger Jahren bekannt. Der Compuserve Information Service propagierte es damals als effizientes Instrument zur Übertragung von Bildern über Datennetzwerke. Zu Beginn der neunziger Jahre übernahmen die Urheber des World Wide Web das GIF-Format wegen seiner Effizienz und seines hohen Bekanntheitsgrads. Heute steht die überwältigende Mehrzahl der Bilder im Web im GIF-Format. Praktisch alle Web-Browser, die Grafiken unterstützen, unterstützen auch das GIF-Format für eingesetzte Bilder. Das GIF-Format beinhaltet ein Komprimierungssystem, mit dem die Größe der Dateien auf ein Minimum beschränkt wird. Darüber hinaus beschränken sich GIF-Dateien auf Farbpaletten von 8-Bit (256 oder weniger Farben). Inzwischen wurden verschiedene geringfügige Abweichungen vom grundlegenden GIF-Dateienformat entwickelt, so daß nun auch transparente Farben unterstützt und Interlaced GIF-Grafiken verwendet werden können, die vom Webbrowser Netscape Navigator populär gemacht wurden. GIF-Dateienkomprimierung Das GIF-Dateienformat verwendet eine relativ einfache Form der Dateienkomprimierung (Lempel Zev Welch oder LZW). Dabei werden ineffiziente Teile der Dateienspeicherung eliminiert, ohne daß dabei ein Datenverlust entsteht (verlustfreie Komprimierung) oder das Bild verzerrt wird. Das LZW-Komprimierungssystem funktioniert am besten, wenn große, homogene Farbfelder komprimiert werden sollen. Es eignet sich nicht besonders gut für das Komprimieren komplexer Bilder mit einer sehr körnigen Struktur. Alle Varianten des GIF-Formats für Grafikdateien beinhalten die LZW-Dateienkomprimierung. Bei Siegel (1996) finden Sie ausgezeichnete Informationen, wie sich Grafiken für die GIF-Komprimierung optimieren lassen. ![]()
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