Eine Campus-Uni mit Profil
Physiker der TU Chemnitz haben eine neue Messmethode entwickelt, mit der sie die Struktur weicher Materialien hochgenau vermessen können. Dabei werden auch bisher unsichtbare räumliche Strukturen unter der Oberfläche aufgezeigt. Eike-Christian Spitzner (l.) und Prof. Dr. Robert Magerle von der Professur Chemische Physik nutzen dafür ein schwingungsarm gelagertes Rasterkraftmikroskop, in dem eine sehr feine, vibrierende Spitze die Materialoberfläche zeilenweise abtastet. Anschließend können die ertasteten oberflächennahen Strukturen am Bildschirm räumlich dargestellt und analysiert werden.
Mit dieser Messmethode haben die Physiker unter anderem synthetisches Gummi untersucht und unter der Oberfläche die Form nur 15 Nanometer breiter kristalliner Lamellen ertastet, die wie eine Canyon-Landschaft im Nanokosmos aussieht. Foto: Wolfgang Thieme
Wer Fächergrenzen überspringen möchte, ein gut betreutes und
praxisnahes Studium auf einem modernen Campus sowie besondere
Forschungsbedingungen sucht, findet dies an der Technischen
Universität Chemnitz. Hier sind Ingenieur- und Naturwissenschaften
sowie Mathematik eng verknüpft mit den Wirtschafts-, Geistes- und
Sozialwissenschaften. In diesem Klima entstehen gemeinsam mit der
Industrie Spitzencluster in der Forschung,
attraktive Bildungsangebote und internationale Netzwerke. Wir laden Sie ein zu
einer virtuellen Reise durch die Universität. Wir freuen uns
auch auf Ihren Besuch.